Nach dem Vorjahres Sieg in der GTE Pro kam der Österreicher Richard Lietz heuer bei dem 24 Stunden Klassiker in Le Mans nicht über den den dritten Platz hinweg.
Mit Aufholjagd auf’s Podest
Bei den 24 Stunden von Le Mans holte Richard Lietz nach seinem Sieg im Vorjahr diesmal eine hart erkämpfte Podiumsplatzierung. Mit dem Porsche 911 RSR und seinen Teamkollegen Marco Holzer und Frédéric Makowiecki beendete er bei der 82. Auflage des Langstreckenklassikers in Frankreich eine sehenswerte Aufholjagd auf dem dritten Platz. Vor allem im Regen und in den Morgenstunden zeigte der Porsche-Werksfahrer eine starke Leistung und erntete dafür den verdienten Lohn. Für den Österreicher geht bereits am 26. Juni bei den sechs Stunden von Watkins Glen, US-Bundesstaat New York, weiter. Dies ist eines von 13 Rennen bei denen Richard Lietz normalerweise am Steuer eines Rennwagens sitzt.
Lietz hatte sich mehr erwartet
„Nach dem Doppelsieg im Vorjahr haben wir alle natürlich schon etwas mehr erwartet. Doch die 24 Stunden von Le Mans sind das härteste Autorennen der Welt. Der Druck ist enorm und die Konkurrenz sehr stark. Wir haben alles versucht, dagegen zu halten, und über weite Strecken ist uns das auch ganz gut gelungen. Zeitweise lagen wir sogar in Führung. Doch die 25 Kilogramm Zusatzgewicht, die uns die Regelwächter aufgebrummt haben, steckte unser 911 RSR nicht so einfach weg. Vor allem auf den langen Geraden fehlte uns auch der Speed. Dieser Nachteil war nicht auszugleichen, auch wenn wir viel riskierten, um mit der Spitze mithalten zu können. Das Podium war immerhin eine schöne Belohnung dafür, dass wir nie aufgegeben haben. Ich bin sicher: Im nächsten Jahr kommen wir mit Porsche noch stärker zurück.“
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