Stefano Domenicali wünscht sich ein Comeback der Formel 1 am Hockenheimring. Allerdings sieht der F1 CEO in Deutschland selbst wenig Interesse.
„Der deutsche Markt ist sehr wichtig. Das habe ich von Anfang an gesagt. Wir haben dort viele Partner und Hersteller“, so Domenicali zu deutschen Medien.
„Aber es stimmt, dass sich in den letzten Jahrzehnten einiges verändert hat. Die Formel 1 hat sich von einer der populärsten Sportarten zu etwas entwickelt, das dort von vielen Interessengruppen kaum noch wahrgenommen wird. Positiv ist, dass wir nicht verzweifelt sind, denn die weltweite Nachfrage ist enorm.“
Für den ehemaligen Scuderia Ferrari HP Teamchef ist klar, dass „wenn der deutsche Markt die Rückkehr der Formel 1 nicht als Priorität ansieht, müssen wir das akzeptieren und uns anderweitig umsehen.“
Die Einnahmen sind für Domenicali kein Problem, denn die neuen, sehr teuren VIP-Tickets, die bei jedem Rennen ausverkauft sind, spülen enorme Summen in die Kassen. Der geringe Anklang, den eine F1 Rückkehr bei deutschen Ämtern und Unternehmen wecken sollte, ist ein Problem.
„Wir sind offen für jegliche Gespräche. Ich sehe einige positive Anzeichen. Hoffentlich entwickelt sich das in den kommenden Monaten weiter“, hofft der Italiener.
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