In vielen Ländern haben die Sommerferien begonnen oder laufen bereits – so auch im Motorsport! Damit ist es Zeit für einen Leistungscheck: Wie haben sich unsere rot-weiß-roten Piloten in der ersten Saisonhälfte 2018 geschlagen?

Formelaustria sieht sich den bisherigen Saisonverlauf der heimischen Rennstars an und stellt ihnen quasi Semsterzeugnisse aus. Den Anfang macht Porsche-Ass Thomas Preining! Der 20-Jährige ist Porsche Junior und startet somit in den beiden wichtigsten und größten Markenpokalen der Welt. Dem Porsche Mobil1 Supercup, der im Rahmen der F1 fährt, und dem Porsche Carrera Cup Deutschland, der als bester und härtester Cup der Stuttgarter gilt.
Zuerst durchwachsen
Im Porsche Carrera Cup Deutschland startete Preining durchwachsen. Beim ersten Rennwochenende auf der Motorsport Arena Oschersleben holte er insgesamt nur 14 Zähler. Seitdem fährt er aber einen Sieg nach dem anderen ein. Der Österreicher gewann drei der letzten vier Rennen, darunter auch beide Heimrennen am Red Bull Ring. In der Gesamtwertung liegt er nun mit 114 Punkten nur neun hinter seinem BWT Walter Lechner Racing Teamkollegen und Tabellenführer Michael Ammermüller. Es stehen noch vier Rennwochenenden mit acht Läufen an – die Meisterschaft ist drin!
Im Supercup vorn dabei
Auch im Porsche Mobil1 Supercup sieht es für den Oberösterreicher gut aus. Derzeit belegt er in der Meisterschaft mit 65 Punkten Rang drei. Auch hier führt sein deutsche Teamkollege Ammermüller das Klassement für BWT Walter Lechner Racing an (91 Pkt.). Preining konnte auch hier in Spielberg gewinnen und nahm beim letzten Rennen vor der Sommerpause in Budapest die maximale Punktezahl mit. Trotz vier ausstehenden Rennen könnte es hier schwieriger mit dem Titel werden, da die Konkurenz größer und die Spitze ausgeglichener ist. Aber ist im Motorsport nichts unmöglich!
Ausflüge erfolgeich
Preining startete zu Beginn des Jahres 2018 auch bei dem 24 Stunden Rennen von Dubai. Zusammen mit seinen Teamkollegen von FACH AUTO TECH gab es den Klassensieg! Das große Ziel von „TP“ bleibt aber der Sieg bei den 24h von Le Mans. „Mein Traum ist in Le Mans ganz oben zu stehen“, so Preining. Sollte er so weitermachen wie in der ersten Saisonhälfte, könnte das vielleicht schon 2019 klappen…
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