Di Montezemolo entrüstet über Ferrari

Luca di Montezemolo ist eine Ferrari Legende.

Er war Teamchef von Niki Lauda und später sogar Präsident der Sportwagen-Schmiede. An den heutigen Leistungen der Scuderia lässt der mittlerweile 75-Jährige kein gutes Haar.

Im Gespräch mit dem „Quotidiano Sportivo“ sagte di Montezemolo: „Wissen Sie, was mir wirklich leid tut? Dass wir einen dritten Platz wie in Spa zuletzt feiern. Das ist nicht Ferrari-like.“

„Unter Enzo Ferrari wäre das undenkbar gewesen. Er hätte das niemals akzeptiert. Niemals!“

Der Italiener unterstreicht, dass niemand fordere, dass die „Roten“ jedes Rennen gewinnen. „Aber ich ich wünsche mir, dass Ferrari bis zum letzten Rennen um den Titel kämpft. So wie 1997, 1998, 1999, 2008, 2010 und 2012. Man kann verlieren, aber als Hauptdarsteller und nicht als Nebendarsteller.“

Laut di Montezemolo sind „die Fahrer das kleinste Problem. Als ich Präsident war, habe ich ein Dream Team aufgebaut, von Schumi über Todt bis hin zu Brawn und Byrne. Und heute?“

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