Am Landesgericht München wird dem Formel1-Macher Bernie Ecclestone der Prozess gemacht.
Für Mister Formel1 – Bernie Ecclestone – beginnt heute der Kampf um sein Lebenswerk. Am Münchner Landesgericht muss sich der Brite wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall verantworten. Sollte ihn das Gericht schuldig sprechen, wäre es ein schwerer Schlag für den 83-Jährigen.
Ecclestone wird vorgeworfen, aus Angst vor einem Machtverlust in der Formel1 dem ehemaligen Vorstand der BayernLB, Gerhard Gribkowsky, 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld gezahlt zu haben. Was hat die BayernLB mit der Formel1 zu tun? Bis Jahresende 2005 hielt die BayernLB 62,2 Prozent an der Formel1 – sozusagen als Pfand für den Konkurs der Kirch-Gruppe. Medienmogul Leo Kirch wiederum hatte zuvor die Mehrheit an der damaligen Formel1-Holding SLEC von EM.TV übernommen. Kirch ließ sich dies 1,8 Milliarden Euro kosten und schlitt wenig später in die Pleite.
Der BayernLB passte die Kirch-Gruppe allerdings nicht ins Portfolio und so wurde Gribkowsky beauftragt, einen Käufer für diese zu finden. Laut Staatsantwaltschaft kam nun Ecclestone ins Rennen. Er wollte Einfluss auf die Auswahl des Käufers nehmen und zahlte deshalb die Millionen an Gribkowsky – heißt es – damit dieser den britischen Investor CVC aussuche. Der BayernLB sein ein Schaden von 35 Millionen Euro entstanden.
Als Richter sitzt Peter Noll vor. Es ist genau jener Richter, der im Sommer 2012 Gribkowsky wegen Bestechlichkeit zu einer achteinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt hat.
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