Wir nähern uns mit großen Schritten der Halbzeit der DTM Saison 2016. Nach dem Saisonhighlight am Norisring stehen jetzt die Rennen in den Dünen Zandvoorts an. Bisher kann man festhalten: Langweilig ist die Saison nicht! Sieben verschiedene Sieger in acht Rennen unterstreicht diese Aussage
Audi-Erlösung in Nürnberg
Mit viel Rückenwind geht es für Audi in die Niederlande. Zum ersten Mal nach über zehn Jahren, gelang es die Mercedes-Dominanz auf der ‚Heimstrecke‘ in Nürnberg zu durchbrechen. Allerdings steht hinter dem Triumph am Samstag ein dunkler schatten. Ausgerechnet Mattias Ekström, räumte beide führenden Mercedes ab und ebnete somit den Sieg für seinen Teamkollegen Edoardo Mortara. Die Rennen zuvor, betitelte der Schwede Fahrer wie Maximilian Götz oder Antonio Felix da Costa als ‚Pappnasen‘ oder ‚Clowns‘ die zu überfordert wären in der DTM. Man darf gespannt sein, ob der Schwede wieder mehr mit seinem fahrerischen Talent als mit flotten Sprüchen und Karambolagen auf sich aufmerksam macht.
BMW zurück auf Rekordstrecke
Auch bei BMW freut man sich auf das Rennen in Zandvoort. Im vergangenen Jahr gelang es den Jungs aus München dort einen Rekord aufzustellen. Angeführt von dem momentanen Meisterschaftsführenden, Marco Wittmann, fuhr man auf die Plätze eins bis sieben! Am Son ntag wiederholte man dieses Kunststück beinahe, allerdings sicherte man sich ’nur‘ die Positionen eins bis fünf. BMW-Motorsportchef Jens Marquardt versicherte, dass man zwar mit so einem Ergebnis heuer nicht rechnen könne, aber man hofft in Zandvoort wieder ganz oben auf dem Stockerl zu landen.
Mercedes mit Sand im Getriebe
Mercedes reist als einziger Hersteller mit ordentlich Wut im Bauch an. Man fühlt sich um den Sieg im Samstagsrennen beraubt. Nichts würde sich natürlich besser anfühlen, als ein Erfolg auf einer Strecke, auf denen es in den letzten Jahren einfach nicht klappen sollte für die Sterne. Der letzte Sieg liegt bereits sechs Jahre zurück. Paul di Resta liegt nur fünf Punkte hinter Marco Wittmann in der Fahrerwertung. Das sollte das primäre Ziel sein, den abstand nicht größer werden zu lassen. Für Lucas Auer ist das Ziel auch klar definiert: Die tolle Form beibehalten und weiter Punkten! In den letzten vier Rennen, gelang es dem Tiroler drei mal in die Punkte zu fahren und dabei einen Sieg zu holen. Das spiegelt sich auch in der Fahrerwertung wieder. Mittlerweile ist “Luggi“ in den Top-10 angekommen und hofft natürlich auf mehr.
Keine Wetterkapriolen angekündigt
Das Wetter sollte, wie eigentlich immer in Zandvoort, schön bleiben. Für beide Renntage sind um die 20 Grad Celsius und Sonnenschein angekündigt.
FIA verhängt keine Ladebegrenzung für Batterie für Start
Die FIA hat beschlossen, die Ladebegrenzung für die Batterie während der Einführungsrunde nicht zu erhöhen oder abzuschaffen, obwohl sich einige Teams für mehr Freiheit beim effektiven Laden der Batterien ausgesprochen hatten.
Briatore bestätigt Mercedes-Angebot für Teamanteile
Flavio Briatore bestätigte, dass Mercedes über den Erwerb einer Beteiligung am Alpine F1-Team verhandelt.