Die ehemalige Indy Car-Pilotin Simona De Silvestro absolvierte ihren ersten Testtag auf Sabuer. Sie fuhr 112 Runden auf dem Ferrari-Rennkurs von Fiorano auf einem zwei Jahre alten Sauber C31, ohne KERS und mit speziellen Pirelli-Reifen….
Erste Eindrücke
Die 25-jährige Schweizerin, die ein Vorbereitungsprogramm mit Blickpunkt auf ein Formel 1-Cockpit im Jahre 2015 durchläuft, hat die Chance wahrgenommen, sich mit den Besonderheiten eines Formel 1-Autos anzufreunden. Sie schaffte es auch, sich bei ihren Rundenzeiten stetig zu verbessern.
„Obwohl es etwas Spezielles ist, ein Formel 1-Auto zu fahren, war ich nicht allzu nervös heute“, erzählt De Silvestro begeistert. „Ich war mehr darauf fokussiert zu sehen, was meine Arbeit sein würde. Nach der Einführungsrunde merkte ich schon, dass das Fahren eines Formel 1-Autos etwas ganz Besonderes ist.“
„Am meisten haben mich der Anpressdruck und die Bremskraft beeindruckt“, so die Schweizerin weiter. „Auf meiner ersten Runde waren die Bremsen kalt, aber dann war ihre Kraft höher, als ich es erwartet habe. Die Schwerkraft ist schon erheblich stärker, als in einem Indy Car“, erklärt sie die Unterschiede zu ihrem gewohnten Arbeitsgerät.
Ein zufriedenstellender erster Tag
De Silvestro geht mit einem sehr positiven Gefühl von ihrem Testtag nach Hause. Sehr wichtig war das Verstehen der Funktionalität der Reifen und ihrer bestmöglichen Verwendung. Die vielen Trainingsrunden brachten ein besseres Verständnis für das Auto, vor allem wo noch Verbesserungspotential liegt. „Körperlich fühle ich mich recht gut. Das ist ein Resultat meiner Vorbereitung in den letzten Monaten“, strahlt die Schweizerin. „Ich habe hart trainiert und es hat sich ausgezahlt !“
Saubers Testingenieur Paul Russell war selbstverständlich von De Silvestro`s Debut beeindruckt. „Simona hat sehr solide Arbeit geleistet“, freut er sich. „Das war ein wirklich sehr guter Start in einem Formel 1-Auto, denn sie hat gezeigt, dass sie eine recht erfahrene Fahrerin ist. Mehr konnten wir nicht erwarten.“
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.