Renault-CEO Luca de Meo schließt die Möglichkeit nicht aus, in Zukunft wieder selbst Motoren herzustellen.
Die neuen Motoren setzen stärker auf elektrische Leistung, die durch Verbindung mit einem Verbrennungsmotor verdreifacht wird. Für 2026 wird das Alpine zu einem Kundenteam, wobei Mercedes als potenzieller Antriebslieferant hoch im Kurs steht. De Meo betont jedoch, dass das Team „künftige Entwicklungen in der Formel 1 im Auge behalten wird“, den Fokus im Viry-Chatillon jedoch zurzeit auf andere Bereiche richtet.
„Ich vergleiche die neuen Vorschriften lieber mit einer Art Frankenstein, einem Kompromiss zwischen den Anforderungen jedes Herstellers.“, so de Meo. „Infolgedessen sind die Entwicklungskosten exponentiell gestiegen. Wir behalten die zukünftigen Motorvorschriften im Auge, wollen uns aber auch auf andere Projekte konzentrieren können.“
„Alle Personalvertreter, die die Stimme der Arbeitnehmer und einer Mehrheit der Interessenvertreter vertreten, bedauern die Entscheidung, 2026 keine F1-Motoren mehr zu verwenden.“, heißt es in einer Erklärung. „Diese Entscheidung wurde von der [Renault-] Gruppe gebilligt, die das mit der F1 verbundene finanzielle Risiko verringern möchte, obwohl keine ernsthafte Studie durchgeführt wurde, um die Auswirkungen auf zukünftige Verkäufe und das Prestige der Marke zu bewerten.“
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