Das lange Warten hat endlich ein Ende gefunden. Am Wochenende startet die populärste Tourenwagenmeisterschaft in ihre 30. Saison. Auch heuer kämpfen drei Hersteller um die Krone in der Fahrer- so wie als auch in der Konstrukteursmeisterschaft.
Nicht umsonst, ist die DTM eine der spannendsten Rennserien der Welt. Nirgendwo ist das Niveau im Feld ausgeglichener, denn alle 24 Fahrer haben Siegchancen. Wie auch im Vorjahr, wird es jeweils 2 Läufe pro Rennwochenende mit zwei jeweils separaten Qualifyings geben. Traditionell, wird der Saisonauftakt auf dem Hockenheimring ausgetragen. Die einzige Änderung im Kalender zum Vorjahr ist, die Aufnahme von Budapest, wofür Oschersleben weichen musste. Das Finale wird ebenfalls auf dem Hockenheimring ausgetragen.
24 Fahrer, 1 Ziel
Seit der Saison 2009 gab es in jeder Saison einen neuen Champion. Im Vorjahr setzte sich Pascal Wehrlein durch und kührte sich somit zum jüngsten DTM-Champion aller Zeiten. Nach seinem Wechsel zu Manor Racing in die Formel 1, gibt es in der neuen Saison keinen Gejagten. Die Karten werden neu gemischt und jeder Fahrer träumt davon, sich am Ende der Saison die Krone aufzusetzen. Die Fahrerpaarungen versprechen höchste Spannung: Von ehemaligen Champions bis zu Rookies ist wieder mal alles vertreten. Mit Gary Paffet, Martin Tomczyk, Mike Rokenfeller, Marco Wittman, Bruno Spengler, Paul di Resta, Timo Scheider und Mattias Ekström sind gleich acht Fahrer dabei, die bereits ganz oben auf dem Thron saßen. „Von den 24 Fahrern traue ich allen zu, um Siege zu kämpfen und ungefähr 16 Fahrern traue ich den Titel zu!“, so Ekström. Der WM-Dritte von 2015 gilt als Topfavorit auf den Fahrertitel.
Kampf der Hersteller
Wie auch im Vorjahr werden mit Mercedes-Benz, Audi und BMW gleich drei Hersteller um die Konstrukteursmeisterschaft kämpfen. In der Vorsaison setzten sich die Münchner knapp gegen Audi durch. Doch schon bereits vor der Saison gab es Unstimmigkeiten in Bereichen wie z.B. die Zugeständnisse für BMW. Da man technisch im Rückstand ist, fragte man bei der ITR an, eine Erlaubnis für ein leichteres Auto zu bekommen. Dieses Vorhaben traf bei Mercedes und Audi nicht auf Verständnis. Am Ende einigte man sich, BMW die Zugeständnisse zu erlauben. Der Heckflügel wird um 50mm breiter sein und der M4 wird 7,5 Kg leichter sein als die Boliden der Konkurrenz.
Formelaustria vor Ort und mit Auer
Die neue Saison verspricht Spannung und packende Zweikämpfe. Man darf gespannt sein, welcher Fahrer sich am konstantesten zeigen wird. Formelaustria.at wird – wie auch im Vorjahr – bei allen Rennen vor Ort sein und ausführlich über die Saison berichten. Besonderen Fokus werden wir natürlich auf den österreichischen Beitrag zur Serie – Lucas Auer – legen, der heuer in seine zweite volle Saison gehen wird.
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