Die DTM ist zurück in Ungarn! Zuletzt gastierte die populärste Tourenwagenrennserie Europas 2014 vor den Toren Budapests. Damals hieß der Sieger des Rennens Marco Wittmann – diesmal wieder?
Der 26-jährige BMW-Pilot kann sich auf dem Hungaroring seinen zweiten DTM-Titel sichern. Gute Erinnerungen an Ungarn hat der Champion aus dem Jahr 2014 sowieso. In dieser Saison holte er dort eindrucksvoll die Pole-Position, den Rennsieg und die Führung in der Meisterschaft, die er bis zum Ende der Saison nicht mehr abgab. „Marco bewahrt die Nerven, auch wenn es hart wird. Er fährt kluge Rennen und nutzt den ihm zur Verfügung stehenden Speed optimal“, lobt BMW Motorsportdirektor Jens Marquardt. In der Tat – holte Wittmann doch in den vergangenen drei Rennen gleich zwei Siege und einen dritten Platz.
Harte Konkurrenz
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Gleich drei Piloten rechnen sich noch Chancen aus, ein Wörtchen um den Titel mitzureden. Edoardo Mortara, Jamie Green (beide Audi) und Robert Wickens (Mercedes) wollen Wittmann die Party verderben. „Meine Titelchancen sind intakt und wir werden bis zuletzt kämpfen“, sagt Mortara, der mit 33 Punkten Rückstand auf den Deutschen ins Wochenende startet. In Ungarn hofft der derzeit Zweitplatzierte der Fahrerwertung, dass es vor allem in den Qualifyings besser läuft als an den vergangenen Wochenenden.
Für Mercedes-AMG hält Robert Wickens die Fahne im Titelkampf hoch. Der Kanadier wird es in Budapest jedoch im wahrsten Sinne des Wortes schwer haben. Sein Arbeitsgerät wiegt satte 1.135 Kilogramm und damit 17,5 Kilogramm mehr als die BMW und 25 Kilogramm mehr als die Audi. Diesen Nachteil in den Qualifyings und Rennen zu kompensieren, dürfte alles andere als leicht werden. Auch wenn Lucas Auer mit seinen beiden Bestzeiten auf dem Nürburgring bewiesen hat, dass Topzeiten möglich sind. Wickens reist mit 50 Punkten Rückstand auf Wittmann nach Ungarn und dürfte nach den eher verkorksten Auftritten in der Eifel vor Tatendrang brennen. „Der Nürburgring war ein Wochenende zum Vergessen. Jetzt heißt es in Budapest wieder voll anzugreifen“, so Wickens. Auch AMG Teamchef Ulrich Fritz wirft die Flinte noch nicht ins Korn: „In Sachen Meisterschaft haben wir einen herben Rückschlag erlebt. Aber es sind noch vier Rennen und damit 100 Punkte zu vergeben.“
Luggi selbstbewusst
Apropos Auer – Lucas reist mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein zum Hungaroring. Beim letzten Event, auf dem Nürburgring, holte der Kufsteiner ingesamt 24 Punkte, zwei Pole-Positions und einen zweiten Platz an seinem 22. Geburtstag. Ingesamt konnte Auer mit seinem „Pink Panther“ in den letzten drei Rennen immer punkten und kletterte dadurch auch in der Fahrerwertung bereits auf Platz 11.
BREAKING NEWS: Williams in Barcelona nicht bei Tests!
Atlassian Williams F1 Team wird aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht am Preseason Test in Barcelona teilnehmen!
Audi F1 Team launcht eigene Akademie
Das Audi Revolut F1 Team hat den Launch seines Fahrerentwicklungsprogramms bekanntgegeben.