In der vergangenen Woche wurde der Teamchef Posten bei Ferrari gewechselt und im Rennen darauf fährt Ferrari auf das Podium. Aber der Spanier Fernando Alonso schreibt den Erfolg in China noch dem alten Teamchef Stefano Domenicali zu und bremst so die Euphorie um den neuen Boss Marco Mattiacci.
Keine Lorbeeren für Mattiacci
Die Scuderia konnte nach den mickrigen drei Punkten in Bahrain wieder einmal richtig Punkte sammeln. Mit dem dritten Platz von Fernando Alonso und dem Achten von Teamkollege Kimi Räikkönen sammelten die Italiener stolze 19 Punkte im Grand Prix von China. Der Spanier Fernando Alonso erinnert an das Werk von Stefano Domenicali und behauptet, dass Marco Mattiacci für das Podium in China keine Lorbeeren erhalten sollte. Er geht sogar noch weiter und sagte, „Alles was wir noch bis Juli erreichen werden, wird das Werk und der Einsatz von Stefano sein“.
Harte Zukunft
Für den neuen Teamchef von Ferrari wird es in der Zukunft nicht leicht werden. Erstens muss er die Fußstapfen von den enorm erfahrenen Stefano Domenicali ausfüllen und dann sollte er noch Fernando Alonso und den Rest des Teams für sich gewinnen. Keine leichte Aufgabe für Mattiacci. Nicht nur teamintern muss sich der Formel 1 Neuling behaupten, sondern auch bei den restlichen Teams im Formel 1 Zirkus. „Ich habe noch nie zuvor von ihm gehört“, sagte Christian Horner Teamchef von Red Bull Racing in China über Marco Mattiacci.
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