Die beiden Caterham-Piloten Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson und Renault Kundenbetreuer Cedrik Staudohar erzählen ihre Erwartungen an den traditionsreichen Grand Prix im Fürstentum. ..
Kobayashi freut sich auf Monaco
Kamui Kobayashi kennt den Kurs in Monaco und freut sich, dort am nächsten Wochenende zu racen. „Ich mag den Kurs und glaube, es geht den anderen Fahrern genauso“, meint der Japaner. „Die ganze Woche ist sehr intensiv und man muss Acht geben, dass man vom Rummel um das Rennen nicht abgelenkt wird.“
„Monaco ist einer der kürzesten Kurse und keine Hochgeschwindigkeits-Strecke“, so Koba weiter. „Der Unterschied zwischen den Autos ist daher ebenfalls nicht so groß. Das ist gut für uns und die anderen kleineren Teams. Wir hoffen, vielleicht eine Überraschung liefern zu können. Die Kollegen im Team arbeiten sehr hart und es ist zu hoffen, dass das Glück auch wieder auf unsere Seite zurückkehrt.“
Das Team von Caterham konnte zwar nur einen Tag in Barcelona testen, hat jedoch daraus trotzdem seinen Nutzen gezogen. Bekanntlicherweise landete Kobayashi ja durch einen Fahrfehler in den Leitplanken und beschädigte das Auto so stark, dass es die Techniker nicht bis zum zweiten Tag reparieren konnten.
Ericsson aufgeregt
Der schwedische Rookie verspürt eine gewisse Aufregung, da dies sein erster Auftritt im Fürstentum in der Formel 1 ist. Der Kurs ist ihm von den Rennen in der GP2 bekannt, 2012 kam er sogar aufs Podium.
„Für die schwedischen Formel 1-Fans ist es ein sehr bewegender Gran Prix, da Ronnie Peterson vor genau 40 Jahren den Grand Prix gewonnen hat“, erklärt Ericsson. „Es ist eine Ehre für mich, ihm als Fahrer nachzufolgen und in seine Fußstapfen zu treten. Ich komme aus derselben Region, aus Kumla. Dort ist Peterson der Held Nummer eins“, erzählt der Schwede von zu Hause. „Ich wurde viel über Ayrton Senna gefragt, aber wirklich inspiriert hat mich nur Ronnie Peterson. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.“
Die Anforderungen, den Stadtkurs in einem Formel 1-Auto zu bewältigen sind natürlich ungleich höher als in der GP2, gleich ist jedoch die Notwendigkeit, sich auf das Rennen zu konzentrieren und nicht auf Events drumherum.
Staudohar erklärt technische Herausforderungen
„Der Kurs in Monaco ist keine so harte Herausforderung für die Power Units wie alle anderen, da es nicht sehr viele Vollgaspassagen gibt“, meint Cedrik Staudohar von Renault. „Das Handling des Autos und die Beschleunigung aus den langsamen Kurven sind wesentliche Punkte, auf die wir uns konzentrieren. Als kleiner Nebeneffekt könnte hier auch ein viel interessanterer Sound durch die engen Straßenschluchten entstehen“, hofft der Franzose freudig.
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