Buemi: Red Bull braucht noch Zeit für Motorentwicklung

Sébastien Buemi, Simulatorfahrer bei Oracle Red Bull Racing, rief Kritiker dazu auf, dem Team trotz des enttäuschenden Autritts in China Zeit zur Eingewöhnung als neuer Motorenlieferant zu geben.

„Wir sind aus Melbourne zurückgekommen – Max hatte ja bekanntermaßen Probleme im Qualifying –, aber meiner Meinung nach war es eine sehr starke Leistung. Das Auto war Dritter in der Rangliste,“ so der Schweizer.

Buemi betonte die Notwendigkeit von Geduld und wies auf die Herausforderungen hin, vor denen Red Bull als neuer Motorenhersteller steht.

„Jetzt kommen wir aus Shanghai zurück, wo es sehr schlecht lief. Man kann aber nicht erwarten, dass Red Bull sofort so performt wie ein Hersteller, der seit Jahrzehnten Motoren produziert.“

„Man muss dem Team also noch etwas Zeit geben, bevor man zu einem endgültigen Schluss kommt, wie weit wir zurückliegen oder ähnliches. Ich finde, es ist noch zu früh.“

Auf die Frage, ob der Red-Bull-Motor überbewertet sei, kommentierte Buemi: „Ich denke, es kommt darauf an. Aber heißt ein einziges schlechtes Ergebnis wirklich, dass wir weit zurückliegen, oder dass es einfach nicht gut lief und wir falsche Entscheidungen getroffen haben?“

„Wir brauchen also noch ein paar Rennen, um sagen zu können: Sind wir wirklich deutlich im Rückstand? Oder sind wir näher dran, als wir denken?“

Der 37-Jährige baut auf die Zwangspause der Formel 1, die Red Bull ermöglichen sollte, das volle Potenzial für Verbesserungen ausschöpfen zu können.

„Wenn wir nach Japan zu dem Schluss kommen, dass wir wirklich im Rückstand sind, ist das eine gute Gelegenheit, uns neu zu formieren und in Ruhe zu analysieren, um bessere Lösungen zu finden.“

„Für ein Team wie Red Bull, das zum ersten Mal einen eigenen Motor entwickelt, ist eine längere Pause durchaus von Vorteil.“

 

Posted in ,