Jacques Villeneuve trennt sich vom Vanwall Racing Team. Das mit österreichischer Lizenz fahrende Team hatte ihm über die Medien ausrichten lassen, dass er in Le Mans ersetzt würde.
„Ich bin zutiefst enttäuscht, dass das Vanwall Racing Team ByKolles am 25. Mai öffentlich von meinem Ersatz für die 24 Stunden von Le Mans gesprochen hat, denn ich habe bis heute dazu keine offizielle Mitteilung des Teams erhalten.“, so der Formel 1 Weltmeister von 1997 in einer Aussendung.
Die Ausbootung ist für den Kanadier umso überraschender, als er „immer noch einen Vertrag für die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans habe. Der Zeitpunkt der Entlassung fiel seltsamerweise genau mit meinem Krankenhausaufenthalt zur Geburt unserer kleinen Tochter zusammen. ByKolles war sich dieses persönlichen Familienereignisses durchaus bewusst und nahm mir die Gelegenheit auf diese plötzliche Ankündigung zu reagieren oder darauf einzugehen.“
Villeneuve unterstreicht, wie sehr es „uns als Rennfahrerfamilie immer erfolgreich gelungen ist, unser Privatleben mit unserer beruflichen Karriere in Einklang zu bringen, wobei der Rennsport immer einen herausragenden Platz einnimmt.“
Er beschreibt seine persönliche Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen als „sorgfältig und gut organisiert. Es wurde viel Zeit und Mühe darauf verwendet, mich körperlich und geistig optimal auf diese Herausforderung vorzubereiten.“
„Ich habe mich auf diesen Einsatz wirklich gefreut, denn gerade nach meinen Erfolgen bei den Indy500, in der IndyCar, und der Formel 1, hat Le Mans für mich eine besondere Bedeutung. Daher bin ich zutiefst entmutigt, dass mir diese Möglichkeit zu Unrecht und willkürlich verweigert wurde.“
Villeneuve trennt sich daher mit sofortiger Wirkung von ByKolles und will sich „auf eine erfolgreichere und beruflich erfüllendere Rennsaison 2024 vorbereiten.“
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