Der F1-Geschäftsführer Ross Brawn würde gern mehr Engagement von Ferrari und Mercedes für die Netflix-Serie „Drive to Survive“ sehen.
Der Streaming-Dienst Netflix bietet eine zehnteilige Serie an, in der die Formel-1-Teams, aber auch die F1-Piloten durch die Saison 2018 begleitet werden. Jedoch zeigt die Serie nicht alle Teams, denn Mercedes und Ferrari gaben keine Einblicke in ihre Arbeit. Während Mercedes den Zugang vollkommen verweigerte, tauchte Ferrari erst spät in der Serie auf.
Das will Brawn nun ändern, denn er meint, dass es für das Wachstum wichtig wäre. „Ich denke, dass dieser Sport wachsen kann, und er wird schneller wachsen, wenn alle Teams an dem Prozess beteiligt sind. Daran besteht kein Zweifel.“
„Ich glaube, die Teams erkennen allmählich, dass ihre Beteiligung sich nicht nur auf die Strecke bezieht, sondern überall dort ist, wo wir den Sport verbessern können.“, meint Brawn.
„Vielleicht kommt nicht jedes Team zur gleichen Zeit zu dieser Schlussfolgerung, aber sie alle erreichen diese Schlussfolgerung. Ich denke, wir werden 2019 einen weiteren Schritt nach vorne sehen.“
Brawn will aber durch die Serie auch die soziale Komponente in den Vordergrund rücken: „Die menschliche Seite war schon immer faszinierend und wir alle waren an der Seite involviert. Besonders jetzt, wo ich ohne Team bin, bin ich der Meinung, dass das eine faszinierende Geschichte sein würde, weil das ganze Team so viele Emotion hat – die einzelnen Personen, die Mechaniker, die Ingenieure, die Familie. Ich weiß von meiner Familie, wie sehr sie leiden und auf der anderen Seite, wie viel Freude sie haben. Und das konnte man auch in dem Film sehen.“
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