Ross Brawn will daran arbeiten eine Lösung für die Ferrari-Drohung zu finden. Er will, dass der italienische Rennstall auch in Zukunft in der Formel 1 vertreten ist.
Ross Brawn, der einst bei Ferrari tätig war, ist jetzt bei Liberty Media beschäftigt, um den Sport wieder interessanter zu gestalten und auch die Kosten zu senken. Eine Reihe von geplanten Regeländerungen missfiel den Italienern aber und so drohte der Ferrari-Präsident Sergio Marchionne mit dem Ausstieg aus der Königsklasse nach 2020. Brawn will dies allerdings verhindern, denn er ist der Ansicht, dass das Team aus Maranello für den Sport sehr wichtig ist. „Ich habe zehn Jahre für sie gearbeitet und trage sie immer noch in meinem Herzen.“, sagt Brawn zu Auto Motor. Und Sport.
„Ferrari ist eine Ikone und ich hoffe, dass wir eine Lösung finden, die für alle funktioniert. Ein großartiger Sport ist großartig für alle und wir wollen nicht, dass Ferrari geht.“, fügt er hinzu.
Liberty Media beabsichtigt jedoch die Einkommensverteilung auszugleichen, um die Kraftverteilung in der Boxengasse anzugleichen. „Der Sport sollte fair für alle Beteiligten sein, auch für Ferrari. Ja, es stimmt, dass Ferrari Vetorechte hat, aber meines Wissens haben sie es nie benutzt. Vielleicht haben sie damit herumgewedelt.“, fügt Brawn hinzu.
Brawn verweist auch noch auf die MotoGP, diese Rennserie ist zwar langsamer, aber dennoch erfreut sich die MotoGP vieler Fans. „Ein MotoGP-Bike ist 30 Sekunden langsamer, aber es scheint immer noch unglaublich schnell. Es ist wichtiger Autos zu haben, die gut aussehen und gegeneinander antreten können. Hat sich jemand darüber beschwert, dass die Zeiten um 15 Sekunden langsamer sind, wenn es regnet?“, sagt Brawn. Für ihn ist daher die Geschwindigkeit der Autos nicht relevant für einen guten Sport. Was für ihn zählt ist die Konkurrenzfähigkeit der Teams.
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