Eric Boullier hat ab nun die Verantwortung für den GP von Frankreich und er kündigt auch schon eine Neuerung an.
Der ehemalige McLaren-Boss Eric Boullier ist nun der Geschäftsführer des GP von Frankreich. Der Franzose kündigt auch gleich eine Neuerung für die Strecke an, denn der erste Sektor der Paul-Ricard-Rennstrecke wird komplett überarbeitet. Durch diese Änderungen soll das Überholen in Zukunft leichter werden.
„Wir werden im Grunde genommen den gesamten ersten Sektor umgestalten.“, erzählt Boullier im Interview mit ‚RaceFans‘. „Das Ziel ist es, die Rundenzeit zu verkürzen und die F1-Teams möglicherweise dazu zu bringen, auf ein niedrigeres Abtrieb-Level zu kommen. Aber wir werden auch eine große Überholmöglichkeit entwerfen.“
Der Rest der Strecke, dazu gehört auch die Mistral-Schikane, die nach Meinung einiger Fahrer entfernt werden sollte, bleibt unberührt. „Wir möchten die DNA der Strecke nicht verändern. Wir haben die berühmte Signes-Kurve [Kurve 10], die wahrscheinlich die schnellste im ganzen Kalender ist, plus die doppelte [Rechtskurve] Beausset [Kurve 11]. Also haben wir die grundlegende DNA der Strecke beibehalten. Doch wir haben einige Möglichkeiten gefunden, die Überholkapazität der Boliden drastisch zu verbessern.“, fügt Boullier an.
Die geplanten Änderungen der Strecke werden nach Angaben von Boullier noch rechtzeitig für den GP von Frankreich am 28. Juni fertiggestellt werden, sofern die Änderungen von der FIA angenommen werden. „Jetzt ist es in den Händen der FIA, da wir offensichtlich eine Freigabe für die Änderungen benötigen.“, bestätigt der neue Geschäftsführer der Strecke.
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