Nach 8 Stunden Fahrzeit auf dem Bahrain International Circuit fehlten Rene Binder und Co. exakt 59,968 Sekunden auf den LMP2 ProAm-Titel in der FIA WEC. Der 30jährige Österreicher zieht nach Platz 3 im Wüsten-Thriller dennoch eine positive Saisonbilanz
Glückwunsch zum Vizemeistertitel in der ProAm-Klasse der LMP2! Wie kann man ein solches Finale beschreiben?
Das wird schwierig: Wir hatten bestimmt den Speed, um AF Corse zu schlagen. Aber sie haben hier einfach weniger Fehler gemacht und daher verdient gewonnen.
Ihr habt neben einer Durchfahrtsstrafe für Steven Thomas und dem Dreher von James Allen noch ein paar weitere kleine Rückschläge erlebt. Ist es da ein Trost, selbst wieder eine fehlerfreie Leistung abgeliefert zu haben?
Ein schwacher Trost, denn man gewinnt und verliert in diesem Sport zusammen. Unterm Strich bin ich mit der Saison aber mehr als zufrieden. Wir konnten die 24 Stunden von Le Mans in unserer Klasse gewinnen, das zählt mehr als alles andere. Ich möchte mich daher noch einmal herzlich bei unserer gesamten Mannschaft von Algarve Pro Racing bedanken. Es war ein sehr schwieriges Jahr, das unter völlig unerwarteten Voraussetzungen für uns begonnen hat. Aber wir haben einfach unseren Job gemacht und das wichtigste Rennen des Jahres gewonnen.
Du hast mit Deinem materialschonenden und spritsparenden Fahrstil großen Anteil an diesem Erfolg und bist inzwischen auch zum „Gold-Fahrer“ aufgestuft worden. Welche Auswirkung hat diese neue Kategorisierung in Hinblick auf 2023 für Dich?
Die Fahrer werden vom Weltverband FIA nach ihren Leistungen und Erfolgen kategorisiert und weil man in unserer LMP2-Klasse nicht einfach drei Gold oder sogar Platinum-Fahrer einsetzen darf, sondern zumindest ein Silber- oder Bronze-Fahrer im Auto sitzen müssen, resultieren daraus entsprechende Planspiele. Nachdem ich vorwiegend bei uns in der Firma arbeite und nicht jedes zweite Wochenende im Rennwagen sitze, hatte ich eigentlich erwartet, dass ich ‚Silber‘ bleibe. Es gab in dieser Konstellation sogar schon eine Zusage von einem Werksteam, aber auch als Goldfahrer habe ich schon einige interessante Angebote am Tisch.
Darf man also davon ausgehen, dass Du 2023 wieder in einem Oreca-Gibson LMP2 sitzen wirst?
Davon gehe ich auf jeden Fall aus, wobei noch nicht sicher ist, ob wir in der FIA WEC oder in der European Le Mans Series an den Start gehen werden. Beide Serien sind stark besetzt und im Moment gibt es sogar einige gute Argumente, die für Letzteres sprechen. Lassen wir uns überraschen!
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