In seiner Analyse der Formel 1 vor dem Österreich GP bei Servus TV hat Legende Gerhard Berger wieder einmal mit coolen Sagern nicht gespart. Wir haben die besten zusammengefasst
Berger über die Nummer 2 in einem Topteam.
„Man braucht den zweiten Fahrer, um die Konstrukteursweltmeisterschaft zu gewinnen. Das ist immer so ein schwieriges Los, wie stark der zweite Fahrer sein soll. Wenn er zu stark ist, hat man Stress im Team, da gibt es immer Spannungen und Reibereien und ist sehr schwer das zu managen. Wenn er zu schwach ist, ist es meistens so, dass es wieder schwierig ist für die Punkte.“
…..über Sergio Pérez.
„Vor der Saison ernsthaft zu glauben, dass Pérez mit Max Verstappen um den Titel kämpft, ist nicht realistisch. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass neben Max noch keiner gut ausgeschaut hat.“
…..über einen möglichen Nachfolger für Pérez.
„Red Bull steht für Nachwuchs in der Regel. Vor allem Dr. Marko schaut immer, wo der nächste Junge ist. So ist er auch zur Verpflichtung von Max Verstappen gekommen.“
…..über Verstappen und Senna Vergleiche
„Ich bin bis jetzt tausendmal gefragt worden, ob Max so gut ist wie Senna. Es ist immer dieser Vergleich mit Senna. Ayrton ist seit 30 Jahren der Mittelpunkt. Jetzt mit Max Verstappen ist das erste Mal einer da, den ich mit ihm auf eine Stufe stelle. Ich habe das nie gemacht, weil ich nie einen so stark gesehen habe wie ihn.“
…..über den Jubiläumssieg von Red Bull
„Es ist einfach unglaublich: hundert Siege in dieser relativ kurzen Zeit. Wir vergleichen da Red Bull mit Ferrari oder McLaren. Die sind unendlich viel länger in der Formel 1 und trotzdem hat das österreichische Team in der Zeit hundert Siege geschafft.“
…..über Fernando Alonso.
„Der ist nicht besser denn je, der war immer schon so gut. Alonso war seit ganz jungen Jahren ein außerordentlich guter Rennfahrer. Ich bin der Meinung, dass er im richtigen Fahrzeug sechs- oder siebenfacher Weltmeister wäre. Er war politisch unglücklich unterwegs, war zur falschen Zeit zu vorlaut, und hat sich immer wieder angelegt. Daher war er am Ende in der Position, wo ihm keiner mehr ein Spitzenauto gegeben hat. Was wahnsinnig schade war, weil er damit viele Jahre versäumt hat, Erfolge einzufahren.“
…..über den Tunnelblick im Rennsport.
„Wenn du losfährst und im Rennen drinnen bist, musst du alles andere ausschalten. Sonst wird es gefährlich und sonst bist du auch nicht schnell. Je tiefer die Konzentration ist, desto besser ist es.“
…..über Michael Fassbender.
„Ich bewundere und beneide Leute, die so erfolgreich in ihrem Beruf sind und so viel Zeiteinsatz und Engagement in ihrem Beruf zeigen, wie Michael, der aber dann trotzdem noch seinem Hobby nachgeht und nach Le Mans geht.“
…..über die Verfilmung der Formel 1
„Was mich wirklich wundert, dass niemand hergegangen ist und die 70er-, 80er- und 90er-Jahre echt verfilmt hat und gespielt hat, wie sie wirklich waren – auch hinter der Bühne mit Ecclestone und Mosley. Jeder kolumbianische Drogenfilm wäre nix dagegen, wie es da zugegangen ist.“
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.