Berger: „Red Bull im Vorteil, Hamilton sieht Felle davonschwimmen“

F1 Legende Gerhard Berger war zu bei Servus TV zu Besuch und glaubt an einen Vorteil für Red Bull Racing im Titelkampf. Zudem diagnostiziert der zehnfache Grand-Prix-Sieger Frust bei Lewis Hamilton

„Ich sehe den Vorteil bei Red Bull, auch wenn er noch nicht zum Vorschein gekommen ist. Wenn die Reifentemperatur gearbeitet hat, waren sie schnell. Und Pérez hat einen Riesenschritt gemacht, reiht sich aber klar hinter Max ein. Er ist eine perfekte Nummer zwei,“ analysiert Berger die Situation bei Red Bull Racing.

Trotz des Sieges des österreichischen Rennstalls blutete das Herz des Tirolers, der noch immer eine enge Beziehung zu Ferrari hat. Daher taten ihm der Dreher von WM-Leader Charles Leclerc und das frühe Aus von Carlos Sainz weh.

„Solche Fehler, wie der von Leclerc, kann man sich in einer harten Meisterschaft nicht leisten. Wenn so etwas bei einem aggressiven Überholmanöver passiert, dann okay. Aber er war ganz alleine unterwegs und hatte jede Zeit der Welt. Die Punkte können am Ende wehtun.“

Obwohl Leclercs Stallgefährte Sainz nach dem nächsten Nuller bei den Roten schon ziemlich unte rDruck steht, glaubt Berger nicht, dass sich der Spanier zur Nummer 2 abstempeln lassen wird.

„Sainz lässt sich nicht gern in die zweite Reihe stellen. Auch wenn es ein paar Mal schief gegangen ist, glaube ich nicht, dass Ferrari zu Sainz sagen kann, gib dem Charles Rückendeckung. Sie werden sich gegenseitig Punkte wegnehmen.“

Viel mehr Druck sieht der heutige DTM Chef auf Lewis Hamilton einprasseln, nachdem der siebenfache Weltmeister aktuell nur hinterherfährt.

„Dass dieses Ziel, erfolgreichster Rennfahrer aller Zeiten zu werden, jetzt schief geht, ist für Lewis psychologisch das größte Thema. Wenn ein, zwei Jahre kein Topauto kommt, sieht er seine Felle davonschwimmen.“

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