Bayer will Red Bull nacheifern

Ex-FIA Mann Peter Bayer wird gemeinsam mit Laurent Mekies 2024 die Führung der Scuderia AlphaTauri übernehmen. Und der Österreicher bereitet sich schon auf seine neue Aufgabe vor, hat große Ziele.

„Ich habe eine Riesenvorfreude. Wir lieben den Sport und deshalb sind wir Woche für Woche da. Ich denke, dass der Zeitpunkt ideal ist, da sich auch bei Red Bull einiges ändert. Franz Tost tritt einen Schritt zurück.“, so Bayer.

Der gebürtige Vorarlberger weiß, was er mit den „kleinen Bullen“ erreichen will. „Jetzt geht es darum, die beiden Teams enger zusammenzuführen, technische Synergien zu finden. Wir dürfen das Auto nicht kopieren. Wir dürfen aber Teile beziehen.“

Aber auch außerhalb des technischen Bereichs will Bayer die „Familie“ nützen: „Wir denken, dass wir alle Synergien ausnutzen müssen, was bisher nicht geschah. Kommerzielle Partner, Sponsorensuche, Karrierepfade für Mitarbeiter, Kommunikation – da gibt es viele Optionen, dem großen Bruder nachzueifern und zurück zum Erfolg zu finden.“

Bayer befürwortet auch die Doppelspitze mit Noch-Ferrari-Renndirektor Mekies. „Ich glaube, dass die Aufteilung Sinn macht. Die Formel 1 ist komplex geworden. Bei den Financial Regulations habe ich die Projektleitung gehabt. Darüber hinaus gibt es alles, was den Kommerz und auch die Politik betrifft, viele Bereiche. Wenn man das gut und neu aufteilt, ermöglicht das Fokus und damit Effizienz.“

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