Chaos-Rennen in Austin mit Pech für Wurz und Kraihamer, aber Freude für Bachler
Das Rennen in Austin wird sicher länger Thema bleiben, denn ein Regenguss gleich nach Beginn sorgte für totales Chaos. Bei „Land unter“ flogen zahlreiche Fahrzeuge, vor allem die Prototypen, von der Strecke und statt eines Safety-Cars folgte die rote Flagge.
In dieser Phase erwischte es sowohl den Toyota von Alex Wurz, der das Rennen zuvor dominiert hatte. Wurz stürmte gleich in den ersten Runden von Rang fünf auf zwei, ehe der Regen kam. Der Rennleitung versetzte den Österreicher aus unerklärlichen Gründen auf Rang sieben mit einer Runde Rückstand. Damit war das Rennen gelaufen.
“Es war ein furstrierendes Wochenende. Ich hatte einen guten Start und konnte weit nach vorne fahren bis der Regen kam. Wir mussten dann beim Restart von P7 losfahren und wurden dann noch Sechste, was aber nicht unser Anspruch ist“, so ein enttäuschter Wurz.
Dominik Kraihamer schied mit seinem Rebellion mit Technikproblemen nach 88 Runden aus.
Grund zur Freude hatte nur Klaus Bachler, der in einem Porsche 911 für Proton Competition unterwegs war und Klassendritter wurde.
„Platz 3 bei den 6h in Austin ist ein Hammerergebnis, auch wenn wir bis 18 Minuten vor dem Ende sogar noch in Führung lagen. Das Ergebnis ist auch sehr gut für die Meisterschaft. Jetzt geht’s in Bett und morgen früh zurück nach Europa!“
FIA verhängt keine Ladebegrenzung für Batterie für Start
Die FIA hat beschlossen, die Ladebegrenzung für die Batterie während der Einführungsrunde nicht zu erhöhen oder abzuschaffen, obwohl sich einige Teams für mehr Freiheit beim effektiven Laden der Batterien ausgesprochen hatten.
Briatore bestätigt Mercedes-Angebot für Teamanteile
Flavio Briatore bestätigte, dass Mercedes über den Erwerb einer Beteiligung am Alpine F1-Team verhandelt.