Zele Racing will in Frankreich beide Fahrer aufs Podium bringen. Die Chancen dazu sind relativ hoch.
Die Reifen sind vom ersten Saisonrennen in Marrakesch nocht nicht mal ordentlich runtergekühlt, schon geht es in dieser Top-Formel-Serie weiter. Im französischen Le Castellet (Paul Picard Circuit) wird ab heute wieder gefahren. Als Gesamtführender geht heute der Japaner Kimiya Sato (Euronova) ins freie Training, das um 13 und um 16.45 Uhr stattfindet. Aus österreichischer Sicht richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Team von Zele Racing.
Pech abstreifen
Das österreichische Team ging bereits in Marrakesch mit hohen Erwartungen in die beiden Rennen. Zele Racing hat davor, bei den letzten offiziellen Tests in Valencia bewiesen, dass das Team über die Winterpause gute Arbeit geleistet hat und zwei schnelle Boliden aus der Pipeline gelassen hat. Bei den ersten beiden Rennen würde das Team aber mit derart viel Pech „überschüttet“, dass einem Teamchef Michael Zele beinahe leid tun konnte. Einzig der Ungar Tamas Pal Kiss konnte dem Teamchef wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern, nachdem er aufgrund der Regularien nach dem ersten misslungenen Rennen im zweiten Durchgang das Feld von hinten aufrollte und schlussendlich einen dritten Platz für Zele Racing rettete.
In Frankreich hofft Zele, dass nun beide Fahrer, Kiss und der Italiener Sergio Campana, im vorderen Feld mitmischen.
Der weitere Fahrplan an diesem Wochenende: Samstag Qualifying (10 Uhr), 1. Rennen 14.05 Uhr; Sonntag: 2. Rennen (15.10 Uhr).
Vasseur: Ferrari rüstet für Japan GP weiter nach
Ferrari bereitet sich auf den Großen Preis von Japan in Suzuka vor und will nach starken Leistungen in Australien und China Mercedes herausfordern.
Wolff: „Nur ein paar wenige Fahrer haben Probleme“
Toto Wolff relativierte die Kontroverse um das Energiemanagement der neuen Formel 1 und behauptete, dass nur wenige Fahrer damit Schwierigkeiten hätten.