Wie schon in Österreich konnte sich Nico Hülkenberg auch in Silverstone den sechsten Platz holen.
Durch seine Top-Leistungen manövrierte der Deutsche das Haas Team in der Konstrukteurs-Meisterschaft direkt hinter die Racing Bulls, auf Rang 7. Er selbst liegt in der Fahrerwertung auf Rang 11, nur einen Punkt hinter Aston Martin-Pilot Lance Stroll.
„Das hat irre Spaß gemacht, war aber auch stressig. Es ist echt auf der Rasierklinge, hier mit Slicks auf nasser Bahn zu fahren.“, erklärt der Emmericher. „Wenn du dann erste Tropfen auf dem Helmvisier siehst und mit 300 Sachen in Copse einlenken solltest, das ist schon ein wenig unbequem. Denn du weißt nicht, was dich dort in Sachen Haftung erwartet.“
„Über weite Teile des Rennens war die Anspannung im Rennwagen wirklich krass. Dass am Ende der sechste Platz herausgekommen ist, freut mich sehr, denn ich hatte einen schlechten Start und habe gleich mal ein paar Plätze verloren. Zum Glück konnten wir das hinten raus wieder geraderücken, sechster Platz und acht WM-Punkte, das ist natürlich mega. Ich bin überglücklich.“, freut sich Hülkenberg.
„Von der Strategie her ist es gut gelaufen. Der Wechsel auf Intermediate-Reifen kam zum richtigen Zeitpunkt. Ein paar Kollegen waren da eine Runde zu spät. Und dann mit Slicks auf feuchter bis nasser Bahn herumzuschlittern, das ist brutal. Auch das Timing zurück auf Slicks hat gepasst.“, analysiert der Routinier nach dem Grand Prix.
Hülkenberg freut sich über das Ergebnis in Silverstone. Ihm ist jedoch auch klar, dass „sich Ferrari heute mit der Strategie für Charles gewiss keinen Gefallen getan hat und Russell ausgeschieden ist. Aber derzeit sind die Ränge 8 bis 10 für uns realistisch und jederzeit möglich. Ich hoffe, die Top-Ten sind jetzt regelmäßig unser Zuhause.“
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