Das Audi Revolut F1 Team hatte eine intensive Woche auf der Rennstrecke bei der Barcelona Shakedown Week der Formel 1.
Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya erlebte das neue Team drei Testtage mit einigen Höhen, aber auch vielen Tiefen. Immer wieder streikte der Audi F1 Hybridantrieb im R26. Dennoch konnten Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg am letzten Tag des Shakedowns über 140 Runden absolvieren.
Audi Teamchef Jonathan Wheatley skizzierte aber ein leicht anderes Bild: „Nach drei intensiven Testtagen in Barcelona bin ich mit den Fortschritten, die wir als Team in dieser Woche erzielt haben, sehr zufrieden.“
„Bei diesem Shakedown ging es nicht nur darum, das Auto zu testen, sondern auch darum, unseren gesamten Streckenbetrieb auf die Probe zu stellen und unsere Chassis- und Antriebstechniker zu einem geschlossenen Team zu formen. Von der Zuverlässigkeit über die Logistik und die Abläufe bis hin zur Boxenausrüstung wurde alles genauestens geprüft.“
Wheatley gestand ein, dass „wir auf einige anfängliche Herausforderungen gestoßen sind, aber die Art und Weise, wie das Team gemeinsam Lösungen gefunden hat, war beeindruckend. Genau dafür gibt es diese Tests – um uns selbst herauszufordern und stärker zu werden – nicht nur operativ, sondern auch als Team.“
Nico Hülkenberg freute sich über den letzten Testtag, der „definitiv unser bester der Woche war. Wir konnten über 140 Runden in beiden Sessions abspulen, was uns eine hervorragende Laufleistung für alle Systeme gebracht hat. Das ist in dieser Phase extrem wertvoll.“
Der „Stotterstart“ kam für „Hülk“ nicht überraschend: „Mit einem neuen Antrieb im Heck und vielen Premieren haben wir mit Schwierigkeiten gerechnet, die wir aber gut gemeistert haben. Es ist noch ein langer Weg, aber wir machen täglich Fortschritte.“
„Jetzt geht es darum, alle Daten auszuwerten, ein paar Sim- und Werkstage zu absolvieren und uns auf Bahrain vorzubereiten. Kurze Pause, aber ich freue mich darauf, wieder im Auto zu sitzen.“
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