Christian Horner Position schien stets sicher, solange er die Unterstützung von Red Bull-Mehrheitsaktionär Chalerm Yoovidhya genoss, der das Unternehmen gemeinsam mit dem verstorbenen Dietrich Mateschitz gegründet hatte.
Diese Situation hat sich aber geändert, denn Red Bull Quellen sagten Formelaustria.at, dass keine Entscheidung über Horners Entlassung ohne Yoovidhyas Zustimmung getroffen werden könne.
Diese Quellen berichteten auch, dass die Atmosphäre im Team zunehmend angespannter geworden sei, eine Situation, die durch die Schwierigkeiten auf der Strecke in diesem Jahr und die wachsende Unsicherheit über die Zukunft von Starfahrer Max Verstappen noch verstärkt wurde.
Außerdem habe es an den vergangenen beiden Wochenenden – bei den Heimrennen des Teams in Spielberg und in Silverstone – eine Reihe von Treffen gegeben, von denen bei zumindest einem auch Verstappen und Oliver Mintzlaff, der sich seit langem für einen Führungswechsel bei Red Bull einsetzt, anwesend waren.
Neben Horner mussten auch Chief Marketing Officer Oliver Hughes und Group Director of Communications Paul Smith das Unternehmen verlassen.
Nächster FARA Candidate Driver: vom Schwimmer zum Rennfahrer
Der Wiener Alexander Aytuganov ist das neueste Mitglied der Formelaustria Race Academy
Leclerc für Rosberg immer der Schuldige bei Ferrari Troubles
Nico Rosberg äußerte sich zu den Zwischenfällen zwischen Hamilton und Leclerc und betonte, dass Charles Leclerc sowohl in Monza als auch in Mexiko die Schuld trug.