Aston Martin Aramco Cognizant Teamchef Mike Krack ist nach Platz 5 von Fernando Alonso in Belgien zuversichtlich, dass die jüngste Formkrise des Teams überwunden ist.
„Die Daten sehen positiv aus. Wir müssen uns also in den nächsten Tagen intensiv damit beschäftigen, um zu sehen, wo wir gelandet sind. Aber heute sah es so aus, als ob wir konkurrenzfähiger wären als zuletzt.“, so Krack.
Aston Martin genoß einen sensationellen Saisonbeginn und war lange zweite Kraft, bis Ferrari, Mercedes und Co. mit Updates kamen. Von Bahrain bis Monaco fehlten den „Grünen“ im Schnitt „nur“ 0,48 Sekunden pro Runde im Rennen auf Klassenprimus Red Bull. Von Spanien bis Belgien waren es dann schon 0,82 Sekunden, womit man in der Hackordnung zurückfiel.
„Wir haben wirklich rund um die Uhr Analysen durchgeführt, um das zu verstehen und zu versuchen, etwas dagegen zu tun. Natürlich kann man in der kurzen Zeit zwischen Budapest und hier nicht so viel tun.“, erklärt Krack.
Daher sieht der Luxemburger, dass das Ergebnis in Spa „sehr, sehr positiv für das Team war, denn so sehen wir, dass wir mit harter Arbeit gemeinsam das Auto verbessern können. Aber das war nur der erste Schritt. Wir sind immer noch nicht wieder in der Nähe eines Podiums. Wir werden also noch viel mehr brauchen.“
Für Aston Martin sollte es nach der Sommerpause in Zandvoort wieder besser aussehen, denn der AMR23 hat seine Schwächen auf langen Geraden mit hohen Topspeedwerten. Anders als noch in Spa bietet der Dünenkurs in Holland aber viele Kurven.
„Wenn man in der Meisterschaft eine Rolle spielen will, muss man überall stark sein. Zandvoort und Monza sind sehr unterschiedlich, und danach haben wir Singapur und Japan, die auch sehr unterschiedlich sind.“, will Krack aber auf allen Strecken gut abschneiden.
„Man muss also ein Paket parat haben, das es einem erlaubt, von geringem Luftwiderstand über hohe Effizienz bis hin zu hohem Abtrieb oder maximalem Abtrieb zu gehen, das Auto muss sich überall gut verhalten, das sind die Grundlagen, und dann wird man natürlich seine Flügel an die jeweiligen Strecken anpassen.“
Wie der Aston Martin Boss bereits sagte, liegt noch viel Arbeit vor seinem Team…
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