Michael Andretti ist als Eigentümer des gleichnamigen Rennstalls zurückgetreten und gibt das Zepter an CEO Dan Towriss weiter. Der Amerikaner sieht dies aber nicht als Abschied, denn die F1-Pläne laufen weiter.
Trotz Rückzug als Eigentümer will Andretti dem Team als Berater zur Seite stehen und eine strategischere Rolle einnehmen.
„Jahrzehntelanger Vollgaseinsatz kommt nicht ohne Opfer aus, und nach reiflicher Überlegung in den letzten Monaten bin ich zu dem Entschluss gekommen, einen Schritt zurückzutreten.“, erklärt Andretti in einem offenen Brief. „Schon bevor ich aus dem Rennwagen ausgestiegen bin, habe ich mich um das Tagesgeschäft gekümmert, und jetzt ist es an der Zeit, den Staffelstab an meinen Partner und Freund Dan Towriss weiterzugeben.“
„Dies ist kein Abschied. Es ist nur ein Umblättern der Seite.“, betont der Amerikaner.
Ob es dabei einen Zusammenhang mit der Verweigerung des Startplatzes in der Formel 1 gibt, ist nicht bestätigt. Jedoch ist belegt, dass der amerikanischen Untersuchungskommission Beweise vorliegen, die illegale Absprachen zwischen dem F1-CEO Stefano Domenicali und den aktuellen Teamchefs zeigen. In den USA könnte dies als Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht gesehen werden. Der Rücktritt Andrettis als Eigentümer könnte somit ein Schritt zur Einigung sein. Mehr wird jedoch in den kommenden Wochen bekanntgegeben.
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