Alpine setzt auf Umstrukturierung

Das Alpine F1 Team bläst zum Großangriff: Die Franzosen haben Pläne für eine Rekrutierungskampagne, neue Investitionen und einen neuen Simulator offengelegt.

Der Windkanal, den man vor rund 20 Jahren von McLaren gekauft hat, ist in die Jahre gekommen und soll laut Teamboss Otmar Szafnauer ersetzt werden.

Obwohl Alpine seinen Mitarbeiterstab aufgestockt hat, ist man immer noch nicht an der maximalen Kapazitätsgrenze und sucht daher fieberhaft nach Aerodynamikern.

„Red Bull hat ein Aerodynamik-Team von 50 Leuten, nicht nur einen Typen. Aber der eine, der oben sitzt, bekommt alle Ideen. Wenn man ihn also zu sich lotst, ist sein Gehirn voll von all diesen Erkenntnissen. Aber dann brauchst Du immer noch das 50-köpfige Team darunter, um die Entwicklung fortzusetzen.“, erklärt Szafnauer. „Wir sind bei 38, wir wollen auf 45 wachsen. Also haben wir hier Plätze für sieben oder acht erfahrene Aerodynamiker. Wir haben diese Stellen.“

Auch in Sachen Finanzkraft könnte Zuwachs ins Haus stehen, denn nachdem der amerikanische Autohändler AutoNation bereits in Miami Sponsor des Teams war, könnte man bald Aktionär werden. Alpine-CEO Laurent Rossi und Renault-CEO Luca de Meo waren letztes Wochenende bei AutoNation in Miami.

„Ich bin nicht direkt an dem Aktienkauf beteiligt, aber das Schöne ist, dass die Leute interessiert sind. Und ich bin mir sicher, wenn wir diese Art von Einnahmen erzielen, werden wir eine Einnahmenspritze für die Infrastruktur haben.“, ist Szafnauer voller Vorfreude.

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