Die Probleme mit dem Honda-Antrieb zehrten an Fernando Alonsos Nerven. Doch McLaren-Rennleiter Eric Boullier geht davon aus, dass sich der Superstar davon erholt hat und sich 2018 noch stärker zeigen wird.
Die Zuverlässigkeits- und Leistungsprobleme des Honda-Motors bereiteten der Truppe von McLaren großen Frust. „Vergangenen Winter, als Fernando Alonso zu den Wintertests aufschlug, und sich zeigte, dass der Motor leistungsmäßig noch schlechter war als vorher, machte sich bei ihm ein Mix aus Trauer, Frust und Demut breit“, erzählt McLaren Rennleiter Eric Boullier gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘.
Boullier meint, Fernando hätte sich in seinem Kopf ausgemalt, wie die Saison hätte aussehen sollen. Umso größer war die Enttäuschung, als man den nächsten Rückschlag eingestehen musste. Die Gefühlssituation eskalierte schließlich, als Alonso beim Singapur-GP ausschied, aufgrund einer Kollision, nicht wegen des Honda-Aggregates. Alonso schlug in der Box ein Loch in eine Trennwand.
„Manchmal muss er dem Frust freien Lauf lassen. Das war früher auch nach Siegen der Fall. Nach einem Rennen ist er eben immer voller Adrenalin, ihn treibt sein Zorn, wenn er weiß, dass er besser abschneiden hätte können. Den muss er raus lassen.“, erklärt Boullier. Gut möglich, dass Alonsos sarkastische Aktionen während der McLaren-Honda Zeit auch eine Form des Frustabbaus waren.
Sollte McLaren 2018 mit Renault-Triebwerken konkurrenzfähiger sein, glaubt Boullier an einen formverbesserten Alonso. Mit der Aussicht auf Podiumsplatzierungen würde er noch härter zur Sache gehen. Boullier: „Ich vergleiche ihn gerne mit einem Hai. Wenn er Blut riecht, ist er zur Stelle.“
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