Laut Beat Zehnder, Teammanager von Alfa Romeo, war der Missgriff mit den Rennreifen von Kimi Räikkönen beim Großen Preis von Italien der schlimmste Fehler, den er während seiner gesamten Zeit in der Formel 1 begangen hat.
Zehnder weiß genau, wovon er spricht – seit 1994 im Sauber-Team – insgesamt 455 Grand-Prix-Events, für die er bisher verantwortlich war. „Das war mein bislang größter Fehler seit 25 Jahren“, sagte er über den Vorfall in Monza, der dazu führte, dass Räikkönen während des Rennens eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe erhielt.
Das Problem ergab sich aus einem Missverständnis der Regeln für den Start aus der Boxengasse. Räikkönen hatte sich vorläufig als Zehnter qualifiziert, sein Auto jedoch bei einem späteren Unfall beschädigt. Da das Auto unter Parc Ferme-Bedingungen umgebaut werden musste, musste der Finne aus der Boxengasse starten. Allerdings tat er dies mit einem Satz Medium-Reifen anstatt mit der weichen Mischung, auf der er seine beste Q2-Zeit gesetzt hatte.
„Ich erkläre zu dieser Strafe nichts, ich kenne die Regeln nicht“, sagte der ‚Iceman‘ nach dem Rennen. „Jemand hat scheinbar irgendwas vermasselt, es ist eben passiert.“ Zehnder gab zu, dass es seine Verantwortung war, dafür zu sorgen, dass die richtigen Regeln befolgt wurden. „Ich hätte wissen müssen, dass wir mit dem weichen Qualifying-Reifen hätten starten müssen“, sagte er der deutschsprachigen Tageszeitung ‚Blick‘.
Trotz des Starts aus der Boxengasse, konnte sich Räikkönen nach 10 Runden bereits auf Platz 15 vorkämpfen, die Strafe brachte ihn allerdings wieder zurück ans Ende des Feldes. Schlussendlich landete der Finne auf P15, Chancen auf Punkte gab es nach diesem Vorfall keine mehr für ihn.
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