Die FIA-Regelung für „Zusätzliche Entwicklungs- und Aktualisierungsmöglichkeiten“ (ADUO) zielt darauf ab, Chancengleichheit herzustellen, wenn ein Motorenhersteller einen deutlichen Vorteil erlangt.
Sie bietet höhere Entwicklungsbudgets und Modifikationen an bestehenden Motoren für diejenigen, deren Leistungsdefizit über 2% liegt.
Das ADUO-System sollte ursprünglich nach dem sechsten, zwölften und achtzehnten Grand Prix eingeführt werden, doch die Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien hat den Zeitplan geändert.
Die FIA plante, die teilnahmeberechtigten Hersteller bis zum Grand Prix von Miami bekanntzugeben, dies wurde jedoch verschoben. Spekulationen in Suzuka deuten darauf hin, dass Ferrari, Audi und Aston Martin wahrscheinliche Kandidaten für die ADUO-Förderung sind.
Ferraris SF-26-Motor weist im Vergleich zum W17 von Mercedes Schwächen in der Energieverteilung und der maximalen Leistung auf, was sie zu einem aussichtsreichen Kandidaten für die Vorteile macht. Bei der Scuderia ist man zuversichtlich, dass gezielte Motorenentwicklung und ein bis zum Miami GP erwartetes Aerodynamik-Upgrade den Abstand zu Mercedes verringern können.
Aston Martin, das mit deutlichen Leistungseinbußen und Vibrationsproblemen des Honda-Antriebs zu kämpfen hat, dürfte von ADUO nur begrenzt kurzfristig profitieren. Der Fokus liegt auf der langfristigen Entwicklung; 2026 dient als Testphase für grundlegendere Änderungen.
Audi, in seiner ersten Saison als Werkshersteller, will die Wettbewerbsfähigkeit stärken, anstatt Spitzenleistungen anzustreben. Unter der Führung des gelernten Ingenieurs Mattia Binotto ist das Team gut aufgestellt, um die Vorteile von ADUO über die gesamte Saison optimal zu nutzen.
Red Bull Powertrains, das voraussichtlich nicht an ADUO teilnimmt, verfügt über einen wettbewerbsfähigen Antrieb. Der Fokus liegt weiterhin auf Gewichtsverteilung, Fahrdynamik und aerodynamischer Balance anstatt auf der Weiterentwicklung des Antriebs.
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