Ex-Renault F1 Teamchef Cyril Abiteboul sagt, dass „es sich immer für einen Rennstall lohnt, einen Topfahrer zu engagieren.“
Der Franzose hält heute noch viel von McLaren Pilot Daniel Ricciardo.
„Renault hat damals USD 50 Millionen in die Hand genommen, um Daniel zu engagieren. Aber ich bin immer noch überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war,“ so Abiteboul.
Ricciardo schockte die Fans als er 2019 seinen Abschied von Oracle Red Bull Racing erklärte und zu Renault ging. Dort hoffte man, dass der mehrfache Grand Prix Sieger das Team zum Erfolg führen würde.
„Das ist auch zu einem Großteil gelungen“, sieht sich Abiteboul bestätigt. „Denn einen Starpiloten an Bord zu haben, bringt einem Team viel mehr als nur das, was er auf der Strecke bringt. Sein technisches Know-How, seine Fähigkeit den Wagen zu entwickeln, und dann natürlich seine Popularität.“
Nach einem holprigen Start stach der „DannyRic“ 2019 noch Teamkollege Nico Hülkenberg um 17 Punkte aus. 2020 distanzierte er Esteban Ocon mit 119 zu 62 Punkten klar. Die Ergebnisse waren auch in Anbetracht des Potenzials seines Autos hervorragend: Er holte in 22 seiner 38 Rennen Punkte und schaffte mit P3 am Nürburgring und im Autodromo Enzo e Dino Ferrari di Imola auch die ersten Podestplätze seit 2011.
„Ich glaube immer noch, dass es damals richtig war ihn zu holen. Daniel ist extrem schnell und ein Top-Überholer. Ohne ihn wäre das Team nicht das, was es heute ist,“ analysiert Abiteboul.
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