Lucas Auer unterstreicht am Lausitzring seine bärenstarke Form mit Saisonsieg Nummer 2
Auer startete von der Pole und fuhr vor Robert Wickens einen Mercedes Doppelsieg ein. Audi-Pilot René Rast kletterte zum ersten Mal aufs Podium.
Schon im zweiten freien Training Samstagvormittag stellte Auer seinen „Pink Panther“ auf den Platz an der Sonne. Wickens und Audi Sport Fahrer Jamie Green komplettierten die Top drei. „Mal schauen, was im Qualifying geht. Dann wissen wir mehr,“ so der Tiroler.
Und es ging richtig was: Mit 1:16;193 sicherte sich der Mann mit der Startnummer 22 seine (offiziell) fünfte DTM-Karrierepole. Markenkollege Wickens sorgte für eine rein silberne erste Startreihe, Dritter Überraschungsmann Maxime Martin mit seinem BMW M4 DTM. Rast war als Rookie bester Audi Fahrer. “Das mit dem Graining ist auf eine Runde kein Problem. Aber auf die gesamte Renndistanz schon. Daher werden einige richtig Probleme bekommen, aber ich hoffe, ich bin nicht dabei,“ prophezeite der Polesitter.
Am Start kam der Österreicher gut weg und behauptete seine Führung. Martin zog an Wickens vorbei und versuchte Druck auf Auer auszuüben. Stück für Stück wuchs der Vorsprung auf ca. drei Sekunden an. Bei Temperaturen von 18 Grad Celsius kamen einige Fahrer sehr früh an die Boxen, um neue Reifen abzuholen. Die Spitzengruppe folgte diesem Trend nicht, blieb draußen und zog dem Mittelfeld davon. Wickens schob sich Dank eines Undercuts erfolgreich an Martin vorbei, während der BMW-Pilot im zweiten Stint sichtlich zu kämpfen hatte und Platz 3 noch an Rast verlor. Ohne Heizdecken kamen die Reifen nur sehr schwer auf Temperatur, was zahlreiche Drifts und Ausflüge ins Grüne zur Folge hatte.
Unbeeindruckt fuhr Lucas Auer souverän seinen zweiten Saisonsieg ein. Mit zwei Siegen aus vier Rennen bleibt er weiterhin an der Spitze der Gesamtwertung, hebt aber nicht ab: „Man darf das nicht überbewerten. Mit einem perfekten Wochenende kann man fast so viele Punkte holen, wie ich jetzt auf dem Konto habe. Die Strecke hier liegt mir. Das war ein komplett anderes Rennen als in Hockenheim. Hier ist es schwer zu überholen, deswegen konnte ich mich voll und ganz auf mich, mein Rennen und meine Reifen konzentrieren. Aber natürlich bin ich sehr zufrieden. Morgen wird es wahrscheinlich schwieriger, aber ich bin motiviert.“
Anders als der Sieg, waren die Podestränge auf dem Lausitzring hart umkämpft. Durch teils unterschiedliche Strategien brachten sich gleich mehrere Piloten in gute Ausgangspositionen. Am Ende hatten Wickens und Rast die Nase vorn und waren dementsprechend zufrieden: „Es war ein hartes Rennen, aber der Lausitzring liegt mir einfach und daher konnte ich zum dritten Mal in Serie hier am Podest landen“ Wickens – „Unglaublich, ein Traum wird wahr“ Rast.
Der zweite Lauf am Lausitzring folgt Sonntag um 15:18 Uhr.
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