Force India Pilot Nico Hülkenberg im Interview über sein Wochenende in Monte Carlo.
Q: Nico, dass Monaco Wochenende auf Platz fünf zu beenden ist mit Sicherheit ein glückliches Ende für dich …
Nico Hülkenberg: Ja, es ist wirklich großartig. Ich würde sagen, dass wir uns definitiv über unseren Wert geschlagen haben. Ich denke, dass die McLaren ein wenig schneller waren wie wir aber man muss auch mal in der Lage sein, es nach Hause zu fahren – und das ist exakt was ich heute gemacht habe. Es war definitiv ein schweres Rennen, deswegen ist die Platzierung noch ein extra süßer Preis für das Team und mich.
Q: Es scheint so, dass du in mehrere Zweikämpfe verwickelt warst als normal. Kannst du uns über dein Rennen erzählen?
NH: Ja, es war wirklich hart. Bei ein paar Zweikämpfen hätte ich beinahe die Leitschienen geküsst. Deswegen bin ich sehr glücklich mit zehn Punkten ins Ziel gekommen zu sein.
Q: Was war das für ein unglaubliches Manöver gegen Kevin Magnussen in Runde 32?
NH: Ich habe meine Chance genützt! Ich denke er hat den Toro Rosso vorbei fahren lassen müssen und offensichtlich hat er dadurch an Speed verloren. Genau das war der Moment als ich meine Nase dazwischen in Kurve acht dazwischen gesteckt habe. Ehrlich gesagt war ich mir nicht sicher ob dass funktionieren würde – ich habe es einfach versucht. Mein Herz raste in diesem Moment wie wild – ich sah mich selbst ohne Vorderflügel! Ich denke wir haben uns ein wenig berührt aber am Schluss habe ich eine Position gewonnen. Manchmal muss man etwas riskieren – kalkuliertes Risiko, nicht dummes Risiko. Auf einer Strecke, wie diese, wo das Überholen fast unmöglich ist, war dieses Manöver das Sahnehäubchen auf meiner Torte.
Q: Wie sehr hat es dir geholfen, dass auf einem Straßenkurs die pure Geschwindigkeit eher eine Nebensache ist?
NH: Sicher hat es mir geholfen. Aber vergiss nicht: das ist Monaco. Hier manövrierst du ständig dein Auto knapp an den Leitschienen hindurch – und am Ende ist es für alle das Selbe.
Q: Nach Mercedes ist Force India das beste Mercedes angetrieben Team …
NH: Großartig, nicht wahr?
Q: Es scheint als hätte die ausgewählte Strategie perfekt für heute gepasst …
NH: Ja in der Tat, aber am Ende hatten wir nicht wirklich einen andere Wahl – als das Safety Car rauskam. Dann musst du stoppen, ansonsten zerstörst du dir dein Rennen.
Q: Wie füllt es sich an, in Monaco mit dieser neuen Generation von Autos zu fahren?
NH: Es war gut – keine großen Unterschiede zu den 2013er Autos, bis die Reifen in den letzten 20 Runden den Geist aufgaben. Die neuen Autos funktionieren gut auf allen Arten von Strecken – und das sind gute Nachrichten.
Q: Das heutige Resultat bringt die auf Platz fünf in der Fahrerweltmeisterschaft, vor Sebastian Vettel. Was ist dein Ziel für die Saison? Verändert sich dieses je mehr Erfolg du hast?
NH: Nein, das Ziel hat sich nicht verändert. Ich will eine gute Performance abliefern und aus jedem Rennen das Maximum an unseren Möglichkeiten herausholen. Für mich kann es so weiter gehen. Natürlich dürfen wir uns nicht erlauben das Auto nicht weiter zu entwickeln. Dies ist das zweite Rennen, dass wir mit dem ziemlich gleichen Auto gefahren sind, deswegen stehen Updates hoch oben auf unserer Agenda.
Q: Was bedeutet es für dich in der Fahrerweltmeisterschaft vor Sebastian Vettel zu liegen?
NH: Das bedeutet mir nicht viel. Ich bin nur glücklich, dass ich das volle Kapital aus meinen heutigen Chancen geschöpft habe – und ehrlich gesagt ist Red Bull nicht unser Konkurrent. Dies ist erst das sechste Rennen, hinsichtlich auf die gesamte Saison werden die noch viele Schritte nach vorne machen.
Q: Das nächste Rennen ist in Kanada. Was erwartest du dir dort?
NH: Kanada dürfte uns ganz gut liegen. Ich denke es sollte uns sogar besser liegen als die Strecke hier, weil es eher ein geradliniger Kurs ist. Ich hoffe, dass wir dort genau so gut abschneiden wie hier in Monte Carlo. Ich werde definitiv den Schwung mitnehmen.
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