Marko: „Der RB20 ist eine richtige Bitch“

Helmut Marko hat den RB20 als „Bitch“ bezeichnet, die nach Red Bulls Fehlentwicklung bei den Upgrades nur noch von Max Verstappen „gezähmt“ werden könne.

Oracle Red Bull Racing dominierte die F1 Saison 2024 gleich wieder von Saisonbeginn an, doch als McLaren seine Updates für den Grand Prix von Miami perfekt hinbekam, schmolz die Überlegenheit dahin. Und nun ist auch das Mercedes-AMG Petronas F1 Team seit Monaco wieder siegfähig.

Red Bull reagierte mit einem umfassenden Upgrade-Paket in Ungarn, das Verstappen jedoch als „nicht gut genug“ bezeichnete. „Mit all diesen Upgrades ist es immer noch nicht gut genug. Das frustriert mich schon. Denn ich hatte gehofft, dass es etwas mehr gebracht hätte. Alles funktioniert, aber nicht die Schritte, die wir machen wollen, denke ich.“

Der Niederländer behielt bis zu seinem Heimspiel in Zandvoort zwar die Führung in der Fahrerwertung, liegt derzeit noch 78 Punkte vor Lando Norris, ist aber seit vier Rennen sieglos.

Marko sagte daher zu auto motor und sport, dass „wir zu Beginn der Saison ein Auto hatten, das so ausgewogen war wie der McLaren jetzt. Es kam mit allen Strecken und allen Bedingungen zurecht.“

„Dann sind wir bei (in der Entwicklung den Updates) irgendwo falsch abgebogen. Das Auto ist zu einer Bitch geworden, die nur Max zähmen kann.“

Für den Red Bull Motorsportberater haben wohl die Upgrades wie das neue Seitenkasten- und Motorabdeckungspaket für Budapest, den RB20 aus dem Gleichgewicht gebracht.

„Sie machten das Auto immer unberechenbarer. Es wurde immer schwieriger, es einzustellen und auszubalancieren“, sagte er. „Wie Mercedes zu Beginn des Jahres sind wir je nach Bedingungen mal schnell und mal langsam. Manchmal sogar im selben Rennen wie in Silverstone, wo es zwischendurch geregnet hat.“

 

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