Kein Aprilscherz – die Formel 1 hat heute Mittwoch bestätigt, dass 2027 in Monaco ein zusätzliches Sprintrennen auszutragen wird.
Mit dieser Ankündigung – die im Rahmen der Veröffentlichung des Rennkalenders für 2027 erfolgte – wird der Stadtkurs, auf dem mit den modernen F1 Boliden überholen nahezu unmöglich ist, erstmals Schauplatz eines F1 Sprints.
Monaco spaltet im modernen Grand-Prix-Sport die Geister. Geschätzt für Prestige, Glamour und atemberaubende Qualifying-Spektakel, steht der Kurs in jüngster Zeit zunehmend in der Kritik, da die Rennen am Sonntag oft Prozessionen gleichkommen.
Die modernen Rennwagen sind breiter und schwerer als jene zur der Zeit als Monaco in den Rennkalender kam. Daher ist das Überholen in den engen Straßen von Monte Carlo heutzutage fast ausgeschlossen.
Nun brechen die Formel-1-Führung und der Automobile Club de Monaco radikal mit der Tradition.
Am Freitag findet nur ein einziges freies Training statt, bevor die Spannung direkt mit dem Sprint-Shootout steigt. Am Samstagmorgen steht das historische Debüt des Monaco-Sprints an, vor dem GP Qualifying am Nachmittag.
Durch die Aufteilung des Wettbewerbs in mehrere kürzere Abschnitte wollen die Organisatoren das Maximum an Spannung aus den unerbittlichen Leitplanken am Casino-Platz, bei der Schwimmbad-Schikane und an der Rascasse herausholen.
Wie in einem kurzen Sprint überholt werden soll, wenn es schon in einem 78-Runden-langen Grand Prix nicht geht, sei dahingestellt.
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