Lance Stroll hat bestätigt, dass man bei Aston Martin einen Rückfall auf die neue Saison hin erwartet hatte, allerdings nicht in diesem Umfang
Im Gespräch mit GPFans sagte Lance Stroll „Wir wussten, dass uns die neuen Regeln wehtun würden. Aber wir haben nicht erwartet, dass es so schlimm wird. Es ist immer schwer abzuschätzen, wie viele Auswirkungen ein neues Regulativ haben wird.“
„Ich denke, wir hatten den Verdacht, dass jeder einen großen Einfluss auf die Änderungen der Vorschriften haben würde. So wäre es für alle gleich. Aber als wir beim ersten Rennen auftauchten, sahen wir, dass wir definitiv viel stärker betroffen waren als die Konkurrenz“, so der Sohn von Teameigentümer Lawrence Stroll.
Der 22-Jährige, der aktuell drei Stockerlplätze und eine Pole Position in der Königsklasse zu Buche stehen hat, sieht das Hauptproblem wenig überraschend im Verlust von Abrtieb.
„Es gibt einfach die beiden Philosophien wie man ein Auto anstellt, und es zeigte sich, dass wir mit den Änderungen der Vorschriften im Vergleich zu den Autos mit höherem Anstellwinkel mehr Abtrieb verloren haben. Das bedeutet den Verlust von Grip und damit Rundenzeit.“
Dennoch beruhigt der Kanadier, „es ist noch früh in der Saison und wir haben einige Ideen, wie wir unser Paket verbessern können. Ich denke, es hat viel Potenzial. Wir haben viele unserer Schwächen in Bahrain erkannt und wissen auf welche Bereiche wir uns konzentrieren müssen.“
Stroll wurde beim Saisonauftakt in Bahrain Zehnter und querte in Imola als Achter die Linie, während sein Teamkollege Sebastian Vettel mit zwei 15. Plätzen noch ohne WM-Zähler dasteht.
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