Toro-Rosso-Technikchef: “Bisherige Saison wie eine Achterbahnfahrt!”

Toro Rossos Technischer Direktor James Key sagt, dass sein Team nicht glücklich mit dem bisherigen Saisonverlauf ist, den er mit einer Achterbahnfahrt vergleicht.

Höhepunkte wie Bahrain, wo Pierre Gasly das beste Ergebnis für Honda seit der Rückkehr in die Formel 1 erreicht hat, wurden von einigen Problemen abgelöst, wie dem Verständnis für das neue Aerodynamik-Paket, das in Österreich eingeführt wurde und fehlendem Speed auf den Geraden in Großbritannien.

Die Zusammenarbeit von Toro Rosso mit Honda hat Red Bull zwar dazu bewogen, ab der nächsten Saison zum japanischen Motorenhersteller zu wechseln, das Gesamtkonzept des Junior-Teams war jedoch in der laufenden Saison nicht immer zufriedenstellend.

“Diese Saison war bis jetzt wirklich eine totale Achterbahnfahrt”, sagte Key in einem Interview auf Hondas F1-Website. “Wir sind im Moment nicht glücklich darüber, wo wir sind. Aber es gibt viele verschiedene Gründe dafür.”

“Wenn wir eine Menge Pace zeigen konnten, haben wir das gut genutzt, vor allem mit Pierre in Monaco und Bahrain. Aber wir hatten nicht ganz die Beständigkeit, die wir wollten. Das hängt definitiv zum Teil mit dem Chassis zusammen, es werden noch Upgrades kommen mit denen wir versuchen, die Konstanz zu verbessern”, erklärt der Technikdirektor. “Frustrierend ist, dass du irgendwie weißt, das du es schaffst, du musst nur alles richtig machen. Denn wenn alles zusammenpasst, funktioniert es wirklich gut!”

Der extrem enge Kampf im Mittelfeld macht es laut Key für Toro Rosso zusätzlich schwierig. “Es sieht nach außen hin so aus, als würde es ständig ‘Ups and Downs’ bei uns geben, aber wenn man sich die Rundenzeiten ansieht, ist es sehr, sehr eng. Du musst auf dem richtigen Weg sein und ich denke, dass wir bei manchen Events aus verschiedenen Gründen nicht zu hundert Prozent unser Bestes gegeben haben. Genau das werden wir versuchen zu verbessern.”