Stroll: Bin nicht nur wegen des Geldes hier

Lance Stroll ist der Meinung, dass seine zuletzt gezeigten Leistungen beweisen, dass er nicht nur des Geldes wegen in der Königsklasse unterwegs ist. Im Jahr 2016 bezahlte sein milliardenschwerer Vater Lawrence eine stattliche Summe Geld an Williams, um seinem Sohn ein Cockpit für die Saison 2017 zu verschaffen.

“Meine Ergebnisse sprechen für sich”

“Ich bin nicht hier um es den Kritikern, oder was auch immer sie sind, zu zeigen. Ich weiß warum ich hier bin und ich verdiene es hier zu sein. Ich habe die Formel 3-Meisterschaft gewonnen, als jüngster Fahrer aller Zeiten und zwar mit einem gewaltigen Vorsprung. Ich bin hier um alles für mich und mein Team zu geben.”

“Nun bin ich der jüngste Rookie, der jemals auf einem Formel 1 Podium stand, das ist eine hervorragende Leistung. Ich denke, Menschen, die mir diese absprechen und sagen ich bin nur hier, weil mein Vater viel Geld hat, akzeptieren die Wahrheit nicht. Ich stehe im Mittelfeld der Fahrerweltmeisterschaft, das unterstreicht mein Können. Es werden noch harte Wochenenden, wie auch gute Wochenenden kommen, so läuft es nun mal. Aber ich habe bewiesen, dass ich in die Formel 1 gehöre. Die Ergebnisse sprechen für sich.”

“Ich habe alles für den Traum Formel 1 getan”

Stroll wisse, dass er sich glücklich schätzen könne, aus wohlhabenden Kreisen zu stammen und verstehe, dass das Geld seines Vaters einer der Faktoren war, um ihm ein Cockpit für diese Saison zu sichern. Allerdings unterstreiche er, dass er hart gearbeitet habe, um in die Formel 1 zu kommen.

“Ich kann die Realität nicht leugnen. Die Realität ist, ich hatte großes Glück, in Verhältnissen aufzuwachsen, wie es nur wenige Kinder können. Ich hatte durch das Geld meines Vaters die Chance, von Kanada nach Europa zu gehen, um meine Träume zu verwirklichen.”

“Aber ich packte diese Chance mit beiden Händen und ich gewann Meisterschaften um hierher zu kommen. Ich habe die Formel 4-Meisterschaft gewonnen, habe die Formel 3-Meisterschaft gewonnen. Ich habe meine Super-Lizenz-Punkte und die bekommt man nicht geschenkt. Man muss rausgehen und Ergebnisse liefern um diese zu bekommen und es in die Formel 1 zu schaffen.”

“Wenn du nicht für eines der Top-3-Teams fährst, brauchst du finanzielle Unterstützung um in der Formel 1 zu fahren. Motorsport ist unglaublich teuer. Ich habe auch andere Sponsoren, die mich unterstützen. Ich bin mehr als nur das Geld meines Vaters.”