Hamilton an Indy 500 interessiert

Lewis Hamilton deutet an, dass auch er in der Zukunft das Formel 1 Cockpit gegen das eines Indy 500 Autos eintauschen könnte, nachdem er den diesjährigen Indy 500 Gewinner Takuma Sato getroffen hat.

Hamilton abgelenkt

Nachdem Lewis Hamilton seinen Konkurrenten Sebastian Vettel im letzten Rennen aus den Augen verloren hat, da dieser wegen eines Motordefektes das Auto abstellen musste, scheint es so, als ob einem weiteren WM-Titel nichts im Wege steht. Mit dem letzten Sieg konnte der Brite seine Führung ausbauen und liegt nun 59 Punkte vor Vettel. Doch Hamilton freute sich nicht nur über seinen Sieg, sondern schien beim Interview, das von Takuma Sato geführt wurde, sichtlich abgelenkt. Der Indy 500 Ring von Sato hat es ihm angetan. „Ich brauche diesen Ring! Kann ich ihn anprobieren? Kann ich sehen, ob er es Wert ist, es eines Tages selber zu versuchen? Er schaut ziemlich gut aus!“, verkündet Hamilton am Podium. Aber nicht nur Lewis ist an der Indy 500 interessiert, sondern auch F1 – Kollege Fernando Alonso hat schon Indy Luft geschnuppert, als er den GP von Monaco ausließ, um selber in der Indy-Serie mitzufahren. Alonso, der für kurze Zeit das Rennen anführte, musste wegen eines Motordefektes ausscheiden, doch Teamkollege Sato konnte das Rennen dann für sich entscheiden. Für Hamilton wäre die Indy 500 sogar noch verlockender als für Alonso, da sich der Brite über eine große Fangemeinschaft in der USA erfreut.

Lob für Verstappen

Hamilton hatte aber noch wesentlich mehr zu sagen, denn für Max Verstappen, der Hamilton in den letzten Runde ziemlich nahe kam, hatte der Brite nichts als Lob übrig. „Das Team hat unglaubliche Arbeit geleistet. Max ist ein hervorragendes Rennen gefahren und ehrlich gesagt, es war für uns alle nicht einfach. Es war ein paar Mal definitiv eng, besonders zum Schluss mit dem virtuellen Safety-Car und dem Restart, die Reifen waren kalt, ein wenig Verkehr uns so hat er gleich aufgeholt.“, erzählt Lewis Hamilton.