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Vettel gibt sich optimistisch

Sebastian Vettel, der in den letzten Rennen einige enttäuschende Ergebnisse und damit wenige Punkte hinnehmen musste, glaubt nach wie vor, dass gute Chancen hat, bei den verbleibenden Rennen den Sieg zu holen.

“Haben ein tolles Auto”

Der Deutsche hat großes Vertrauen in das Auto und das Paket, das Ferrari in diesem Jahr zur Verfügung gestellt hat. Der vierfache Weltmeister denkt, Ferrari sei das am stärksten verbesserte Team im Jahr 2017, was er als ein sehr positives und gutes Zeichen für die Zukunft sieht.

“Ich denke immer noch, dass wir eine Chance haben, wir müssen uns nur auf unsere Arbeit konzentrieren. Wir haben ein tolles Auto und ein gutes Paket, das die letzten beiden Rennen gewinnen hätte können. Das haben wir zwar nicht, aber das bedeutet nicht, dass wir keine Chance haben die letzten Rennen zu gewinnen.”

“Also müssen wir uns ansehen, was als nächstes passiert und konzentrieren uns auf die nächsten Ereignisse. Insgesamt denke ich, dass es bisher eine sehr gute Saison für uns war. Manche Leute richten ihr Urteil nur aufgrund der letzten paar Rennen, die nicht so gut waren, aber ich denke, dass wir das Team sind, das sich in diesem Jahr am meisten verbessert hat. Ich denke, es gibt viele positive Aspekte.”

Konzentration auf die Zukunft

Vettel ist sich sicher, dass das Team aus Maranello nun den richtigen Weg eingeschlagen hat und glaubt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Ferrari erneut die Nummer Eins ist. Man müsse sich auf die Zukunft konzentrieren und nicht auf die Vergangenheit.

“Wir haben immer noch Rennen vor uns und ein starkes Auto und wir verbessern uns weiter. Wir gehen in die richtige Richtung und wir haben clevere Leute an Bord. Also schaue ich nicht auf das, was bereits hinter uns liegt. Ich konzentriere mich darauf, was vor uns liegt.”

Sebastian Vettel ist seit 2013 beim Grand Prix der Vereinigten Staaten nicht mehr gewonnen, damals noch für Red Bull Racing. Ferrari hat dieses Sieggefühl in den USA seit 2006 nicht mehr genossen.

Für den Heppenheimer könnte das Rennen am Wochenende in beide Richtungen gehen, aber zu wissen, dass der Speed vorhanden ist, gibt Vettel das Vertrauen, dass er jede Chance hat, am Sonntag auf das Siegertreppchen zu klettern.

“Was dieses Wochenende angeht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich hier erwarten soll, aber die Strecke ist abwechslungsreich und die Geschwindigkeit ist da, also bin ich optimistisch.”

In Austin wird es richtig heiß

Das Formel 1 Marketing hat sich für Austin etwas Neues einfallen lassen um dem Publikum vor Ort so richtig einzuheizen. In dieser Versuchsphase sollen noch weitere Neuerungen eingeführt beziehungsweise getestet werden.

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Alonso freut sich auf den Grand Prix in Austin

Fernando Alonso freut sich darauf, zum zweiten Mal im Jahr 2017 ein Rennen in den USA zu bestreiten. Das Land habe ihm in der Vergangenheit viele glückliche Erinnerungen beschert.

McLaren will volles Potential abrufen

Vergangenen Mai war Alonso der erste aktive Formel 1 Fahrer seit Teo Fabi im Jahr 1984, der die Indy 500 bestritt. Er fuhr bis zu seinem Ausfall durch Motorschaden um den Sieg mit und wurde zum “Rookie oft he Year” gewählt.

Das Rennen hat einen bleibenden Eindruck beim Spanier hinterlassen, der sich erwartet, dass McLaren in Austin sein wahres Potential zeigen kann.

“Nach ein paar frustrierenden Rennen, bei denen wir nicht das verbesserte Tempo zeigen konnten, das wir in unserem Paket haben, bin ich aufgeregt, in die Vereinigten Staaten zurückzukehren”, sagte Alonso.

“Ich genieße es wirklich, Zeit in den Staaten zu verbringen und ich habe viele glückliche Erinnerungen an dieses Land. Ich hoffe, dass wir in Austin unser Potential abrufen können, obwohl wie dieses in den letzten Rennen nicht ganz zeigen konnten ”

Der Spanier liegt der Weltmeisterschaft hinter seinem weniger erfahrenen Teamkollegen Stoffel Vandoorne, genießt aber die Gelegenheit, auf einer Rennstrecke die ihm liegt, sein Können zu zeigen.

Gute Möglichkeit auf WM-Punkte

“Der Circuit oft he America ist eine wirklich spaßige Rennstrecke – jeder Sektor ist anders und der perfekte Kompromiss mit dem Setup, das den sich ständig verändernden Eigenschaften der Runde entspricht, macht die Herausforderung so einzigartig. Sie ist auch breiter als viele der Strecken, die wir in letzter Zeit gefahren sind, so dass es normalerweise gute Überholmöglichkeiten gibt. Ich hoffe ich kann diese am Sonntag so gut wie möglich nutzen.”

Während eine Wiederholung des Podiums von 2012 sehr unwahrscheinlich scheint, glaubt der 36-Jährige, dass McLaren in Austin punkten wird. Das Auto hat Potential, was sich auch in den zwei siebten Plätzen in Singapur und Malaysia durch Vandoorne wiederspiegelt.

“Ich denke, es besteht die Möglichkeit, Punkte zu erzielen, wenn wir alle an einem Strang ziehen.”

“Es gibt viele Faktoren, die bei diesem Rennen berücksichtigt werden müssen und alles kann passieren. Wir haben in den letzten Jahren sowohl auf der Strecke als auch auf anderen viel Drama erlebt. Aber ich bin optimistisch, dass wir positives Wochenende haben werden.”

Kvyat: Rückkehr nur für ein Rennen?

Daniil Kvyat kehrt dieses Wochenende zu Toro Rosso zurück und bestreitet an der Seite vom Debütanten Brendon Hartley den Grand Prix von Austin. Doch Medienberichten zufolge, könnte dies sein letzter Einsatz für das Red Bull Schwesternteam sein.

Gasly kämpft um Titel, Kvyat um seine Zukunft

Kvyat musste in Malaysia und Japan seinen Platz für Pierre Gasly räumen. Doch am kommenden Wochenende kämpft der junge Franzose um den Titel in der japanischen Super Formula und so kehrt der Russe ins Cockpit zurück, vorerst.

Es wurde allgemein angenommen, dass der Deal mit Hartley eine einmalige Sache sei und Kvyat ab dem Grand Prix von Mexiko und auch in der kommenden Saison mit Pierre Gasly die Fahrerpaarung von Toro Rosso bilden wird.

Aber jetzt berichten einige Medien davon, dass der Rennsitz von Kvyat über Austin hinaus, noch nicht zweifelsfrei feststeht. Es wird darauf ankommen, wie gut sich Brendon Hartley schlagen wird.

Startet Hartley auch in Mexiko?

“Ich verstehe die politischen Spiele der Formel 1 nicht sehr gut”, sagte der russische Motorsportförderer Boris Shulmeystera. “Aber nach den Gerüchten zu urteilen, wäre ich besorgt, wenn ich Daniil wäre.”

“Es ist schade, dass solch ein talentierter Fahrer zuerst vom Senior auf das Junior-Team transferiert wird”, fügte er hinzu. “Und jetzt muss er wohl um seinen Verbleib in der Königsklasse kämpfen. Ich hoffe aber, dass ich falsch liege.”

Die Entscheidung über die Fahrerpaarung von Toro Rosso, wird letztlich vom Red Bull Motorsport-Berater Dr. Helmut Marko getroffen. Er könnte sich dafür entscheiden, Hartley am nächsten Wochenende in Mexiko eine zweite Chance im Auto zu geben. Das würde Kvyat zum dritten Mal in vier Rennen zum Zusehen verdammen.

Räikkönen: Wir können alle austehenden Rennen gewinnen!

Kimi Räikkönen ist der Meinung, dass Ferrari jedes der letzten vier Rennen der Saison gewinnen kann, wenn sie die Fehler abstellen und auf die vergangenen Probleme die richtige Antwort finden.

Letze Rennen verkorkst

Die Meisterschaftshoffnungen der Scuderia sind in den letzten drei Rennen erheblich geschwunden. Das Team liegt vier Rennen vor Saisonschluss 145 Punkte hinter Mercedes, Sebastian Vettel 59 Punkte hinter Lewis Hamilton.

Vettel und Räikkönen schieden durch den Startcrash in der ersten Runde in Singapur aus. In Malaysia erlitt Vettel einen Motorschaden, der ihn daran gehindert hat, eine Qualifying Zeit zu setzen und auch der Finne erlitt ein ähnliches Problem, dass ihn daran hinderte, das Rennen zu fahren.

In Japan startete Vettel als Zweiter, schied jedoch früh durch einen Ausfall der Zündkerze aus, während Hamilton das Rennen gewann. Räikkönen musste vom 10. Startplatz ins Rennen gehen, nachdem er wegen eines bei seinem FP3-Unfall verursachten Schadens, mit einer Fünf-Plätze-Strafe belegt wurde.

“Können jedes Rennen gewinnen”

Auf die Frage, welches von den letzten vier Rennen – USA, Mexiko, Brasilien oder Abu Dhabi – für Ferrari die beste Chance auf den Sieg biete, sagte der Iceman: “Jedes von ihnen, so lange, wie wir alles so gut wie möglich erledigen.”

“Es ist ein bisschen eine Unbekannte, die Tracks unterscheiden sich voneinander. Also gehen wir in jedes Wochenende, starten von Null und tun das Beste, was wir können. Und vermeiden die Probleme und Fehler der Vergangenheit vermeiden.”

Ferrari hatte ein Auto, dass in der Lage war, in Singapur und wohl auch in Malaysia einen Doppelsieg einzufahren, während in es in Japan ein harter Kampf mit Mercedes geworden wäre.

Motorenprobleme und Unglück

Aber die Motorprobleme, der Fahrerfehler und Unglück haben dazu beigetragen, dass Ferrari in diesen drei Rennen nur 22 Punkte erzielte, Mercedes hingegen deren 105 Punkte.

“Ich weiß nicht was passieren wird, niemand weiß das”, sagte Räikkönen bezüglich der Chancen von Ferrari in der Konstrukteurs-WM.

“Aber ich weiß, dass wir in den nächsten Rennen bis zur letzten Runde fahren werden und dann wird man sehen, wo wir landen. Es waren in letzter Zeit nicht die größten Rennen, aber ich denke, wir haben die nötige Geschwindigkeit, wenn wir unsere sieben Sachen beisammen haben, das ist zumindest etwas Positives.”

Großes Spektakel zum Finale!

Der heutige Freitag leitet das letzte DTM Rennwochenende der Saison 2017 ein. Im Mittelpunkt steht natürlich der Kampf um die Meisterschaft, bei dem auch Lucas Auer noch Außenseiterchancen hat. Mit Spannung werden die Super GT Showruns erwartet. Weiterlesen

Lauda: F1 wird zu sicher

Mercedes Vorstandsmitglied Niki Lauda gibt der F1 zu bedenken, dass die Fans nicht an einer Rennserie interessiert ist, die zu sicher ist. Fans wollen ein Element der Gefahr haben.

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Ferrari: Expertin für die Qualitätskontrolle

Um die Minimalchance auf den WM-Titel am Leben zu erhalten, setzt Ferrari-Chef Sergio Marchionne nun alle Hebel in Bewegung. Er bestellt Maria Mendoza für die Qualitätskontrolle zu Ferrari.

Motorenexpertin aus Spanien

Die Spanierin, welche aus dem Fiat-Chrysler-Konzern zur Scuderia kommt, soll nach dem Zündkerzendefekt von Sebastian Vettel in Suzuka möglichst dafür sorgen, dass der Heppenheimer und Teamkollege Kimi Räikkönen nicht mehr von technischen Defekten gestoppt werden. Zuletzt kümmerte sie sich um die Qualitätskontrolle bei im Serienmotorenbereich.

Mendoza ist studierte Physikerin, spricht fließend Italienisch und stand einem Expertenteam vor, das sich um die Standfestigkeit der Motoren und die Zulieferer bei Fiat-Chrysler kümmerte. Sie gilt als Expertin im Bereich der Antriebsaggregate.

Ferraris technischer Direktor Mattia Binotto erklärte, dass Mendozas Verpflichtung nicht zwingend mit dem Defekt vom letzten Rennen zu tun habe, sondern ohnehin geplant war.

“Wir verstärken unser Qualitätsmanagement, bzw. haben es bereits verstärkt. Das sind in gewisser Weise die Änderungen, von denen unser Vorstandschef gesprochen hat.”

Technischer Kleinkram

Doch der Zündkerzendefekt bei Vettel in Japan dürfte Mendozas Bestellung wohl beschleunigt haben.

“Es ist technischer Kleinkram, der Einfluss auf unser mehrere Millionen Euro teures Auto hatte”, tat Marchionne seinen Unmut kund. “Es ist ein Problem, dass wir zuletzt vielleicht ignoriert haben, weil es nie wirklich wichtig geworden ist. Aber jetzt hatten wir einige Fälle, wo wir den negativen Einfluss auf unsere Leistung bemerkt haben.”

Schon vor dem Grand Prix in Suzuka, hatte Ferrari zu kämpfen. Motorenprobleme in Malaysia, sowie der Startcrash von Singapur haben die WM-Ambitionen der Italiener zurückgeworfen. Vor der Sommerpause führte Vettel die Fahrerwertung noch an. Aktuell, vier Rennen vor Saisonende, liegt der deutsche schon 59 Punkte hinter Lewis Hamilton. Und auch in der Konstrukteurswertung muss sich Ferrari hinter Mercedes, Rückstand 145 Punkte, anstellen.

Geht Ferrari die Luft aus?

Ferrari musste in Suzuka bitter bezahlen, als das Auto von Sebastian Vettel den Geist aufgab. Die Zuverlässigkeit der Roten scheint sich nach der Sommerpause noch immer auf Urlaub zu befinden.

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Toro Rosso keine Option für Kubica

Toro Rosso ist auf der Suche nach einem Fahrer für das nächste Rennwochenende, da Pierre Gasly während dem Renn in Austin in Japan sein wird und um den Super-Formula-Titel kämpft. 

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Helmut Marko: Massa sollte zurücktreten!

Red Bull Racing Vorstand Dr. Helmut Marko lässt einiges an Dampf ab und glaubt, dass Felipe Massa in Rente gehen sollte.

Max hatte das Tempo um Hamilton anzugreifen

Der Grund für die scharfen Worte sind schnell erklärt. Massa, selbst im Kampf um Platz 10 mit Fernando Alonso, lies zwar den führenden Hamilton sofort überrunden, doch Max Verstappen ließ der brasilianische F1-Veteran nicht sofort vorbeiziehen.

“Max hatte das Tempo um Hamilton anzugreifen”, sagte Marko im Interview mit dem ORF. “Es kann nicht sein, dass man den Führenden ziehen lässt und den Zweiten erst nach so vielen Kurven. Ohne diese Situation hätten wir ein spannendes Ende gehabt. Es wäre besser, wenn Massa einfach aufhört.”

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Massa hingegen verteidigt sich damit, dass Verstappen einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war. Er erreichte ihn einfach an der falschen Stelle der Rennstrecke.

“Das Problem ist, dass ich Lewis auf der geraden vorbeigelassen habe und dann die S-Kurven folgten”, sagte Massa.

“Also am Ende des ersten Sektors, ist es sehr schwierig, das Auto zu parken. Ich war auch mitten im Kampf mit Fernando. Ich verstehe, es war die letzte Runde und die Fernsehzuseher hatten sich einen tollen Kampf um den Sieg erwartet. Aber es kamen fünf Kurven hintereinander und dann habe ich ihn durchgelassen.”

Dies ist nicht das erste Mal, dass die beiden Fahrer eine Schlagzeile gemeinsam haben.