absurde Gridstrafen – Änderung beschlossen!

Der Motorsport-Weltrat (WMSC) der FIA hat eine Änderung der Motorenstrafen ab der Saison 2018 beschlossen.

65 Startplätze nach hinten oder sogar mehr – Strafversetzungen in diesem Ausmaß wird es künftig nicht mehr geben. Diese und andere Änderungen wurden beim gestrigen Treffen des Motorsport-Weltrats beschlossen.

Die neue Regelung sieht vor, dass bei einer Gridstrafe von 15 Plätzen oder mehr der Fahrer automatisch vom letzten Platz starten muss. Sind mehrere Piloten betroffen, wird in der Reihenfolge gestartet, in der die Strafen ausgesprochen wurden. Für die Fans soll dadurch ein besserer Überblick entstehen.

Beispielsweise wurde McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne bei seinem Heimrennen in Spa eine Strafe von 65 Startplätzen aufgebrummt, da bei ihm mehrfach der Motor gewechselt werden musste. Solche absurden Gridstrafen gehören somit der Vergangenheit an.

Eine weitere Änderung wurde betreffend dem Verbrennen von Öl beschlossen. Man spricht von “Änderungen, die sicherstellen sollen, dass Öl nicht als Benzin verwendet werden kann” und der “Einführung einer detaillierten Vorgabe für Öl”. Dazu kommen kleinere Anpassungen wie Änderungen der Positionen der Kameras, durch die Einführung von Halo.

Weiters erhalten die Batterien der Autos ein vorgegebenes Mindestgewicht. Bisher gab es lediglich ein Mindestgewicht für den gesamten Antrieb.

Im sportlichen Reglement wurden ebenso Änderungen im Zeitplan an einem F1-Wochenende beschlossen, um die Flexibilität zu erhöhen. Details darüber werden allerdings noch nicht genannt.